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R2R-Netzwerk
Aus Kefk.
Das R2R-Netzwerk setzt digitale Werte in eine Analogspannung um (Digital-Analog-Umsetzung).
Meist billiger und einfacher als eine integrierte Schaltung ist ein R/2R-Widerstandsnetzwerk, evtl. gefolgt von einem Operationsverstärker.
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Aufbau
Ein R/2R-Netzwerk ist aus identischen Widerständen aufgebaut. Die einzelnen Eingangsbits liegen entweder auf Masse oder auf der Betriebsspannung und speisen über doppelt so große Widerstände ein wie der vertikale Teil des Netzwerks. Jedes Bit trägt so seinen spezifischen Teil zur resultierenden Ausgangsspannung bei.
Kommerzielle Digital-Analog-Umsetzer haben solche R/2R-Netzwerke in ihrem IC integriert.
In dem Bild ist das unterste Bit mit 3 Widerständen angeschlossen, was im Falle einer Erweiterung der Bits für einen definierten Anschlußpunkt sorgen würde. Hier aber muss das niederwertigste Bit (Bit0) über 2 Widerstände in das restliche Netzwerk einspeisen. Eine vorgeschlagene Erweiterung mit 2 Widerständen nach Masse oder Vcc vom vorher angegebenen Erweiterungspunkt hinter Bit-0, verfälscht das Ergebnis um 1/2^8.
Vorteile
- sehr hohe Geschwindigkeit
- einfach zu verstehen
- besteht aus gleichartigen Bauteilen
- auf eine beliebige Bitanzahl erweiterbar
Nachteile
- die Widerstände müssen möglichst genau gleich sein, insbesondere jene den höherwertigen Bits zugehörige
- viele Bauteile erforderlich (R2R-Netze nennt mancher auch "Widerstandsgrab")
- das höchste Bit muss (wenn =1) einen hohen Anteil der Ausgangslast treiben; daher wird oft zwischen jedem Eingangsbit und den zugehörigen Widerständen ein Operationsverstärker zwischengeschaltet
siehe auch
Quelle / Weblinks
Tutorial AVR Mikrocontroller - Digital-Analog-Umsetzer für den AVR
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