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Rückleuchte
Aus Kefk.
Rückleuchten sind Bauteile bei Fahrzeugen, die nach hinten gerichtet sind und an der hinteren Fahrzeuggrenzkontur zu finden sind.
Angefangen bei einem Fahrrad-Rücklicht bis hin zu Multifunktions- Leuchteneinheiten an PKW, Transportern und LKW sind Rückleuchten sehr vielfältig.
Klassisch zu finden sind Rückleuchten als Leuchteneinheiten, die in aller Regel in einer Kunststoff-Baueinheit mehrere Funktionen vereinen, die durch einzelne Glühbirnen verwirklicht sind, siehe Bild eines Opel-Oldtimers aus den frühen 1960er Jahren.
In früheren Jahrzehnten wurde das Auswechseln defekter Rückleuchten oft mit Abnehmen der Verbund-Kunststoffscheibe an Rändelschrauben ermöglicht. Seit ca. 1990 sind immer mehr geclipste Einheiten innen eingesetzt, die einen schnellen Wechsel defekter Birnen ermöglichen.
Funktionen sind:
- Rücklicht (rot, 5 oder 10 Watt dauerbrennend zusammen mit dem Stand- und Fahrlicht),
- Blinker (orange, 18 Watt, bis ca. 1965 oft auch rot, seit den 1990er Jahren oft mit weißem Deckglas und orangefarbener Birne realisiert)
- Bremsleuchten (rot)
- Rückfahrscheinwerfer (weiß, ca. 10 oder 18 Watt)
- Nebelschlussleuchten (rot, 18 Watt),
- teils Kennzeichenleuchten (weiß, ca. 5 Watt)
Ein Trend der letzten Jahre sind immer hellere Rückleuchten mit fokussiertem Licht genau in die Rückachse, die teils in der Nacht auch Blend- und Belästigungseffekte auslösen können.
Neuerdings werden Rückleuchten auch teils mit Leuchtdioden gebaut (LED, Audi, Modelle A4, A6 und A8). Auch ihnen wird eine problematische Wirkung auf das menschliche Sehen nachgesagt: sie werden elektronisch mit einer Frequenz von 30 Hz im Takt Ein-Aus angesteuert; zum Aufleuchten des Bremslichtes wird die Hell-Phase desselben Musters an Leuchtdioden gegenüber der Dunkel-Phase verlängert. Besonders bei Relativbewegungen der Augen seitlich aus der Leuchtachse werden Verblitzungseffekte berichtet.
Rückleuchten sind Zukaufteile. Hersteller solcher Einheiten sind vor allem Unternehmen wie Bosch und Hella in Deutschland, in Frankreich Busch-Jaeger, in Italien Magneti Marelli und in Großbritannien Lucas.
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