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Quintus Salvidienus Rufus Salvius

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Quintus Salvidienus Rufus Salvius[1] († 40 v. Chr.) war ein römischer Politiker und Feldherr der Triumviratszeit, neben Marcus Vipsanius Agrippa der engste Freund Octavians (des späteren Augustus) in den ersten Jahren von dessen Aufstieg.

Er stammte aus einfachen Verhältnissen und soll als junger Mann Hirte gewesen sein.[1] Vielleicht begann sein Aufstieg als Offizier schon unter Gaius Iulius Caesar. Er begleitete (wie Agrippa) Octavian, als dieser sich zur Zeit der Ermordung Caesars in Apollonia aufhielt. Anfang 42 v. Chr. kommandierte er als Legat die Flotte Octavians im Kampf gegen Sextus Pompeius. Nach anfänglichen Erfolgen, die ihm den Titel eines Imperators einbrachten, wurde er an der Meerenge von Messina von Pompeius geschlagen. 41 v. Chr. sollte Salvidienus mit sechs Legionen nach Spanien marschieren, wurde aber von Gaius Asinius Pollio, Quintus Fufius Calenus und Publius Ventidius Bassus daran gehindert. Nachdem Octavian ihn zurückgerufen hatte, ging er gemeinsam mit diesem und Agrippa im Perusinischen Krieg gegen Lucius Antonius vor.

40 v. Chr. wurde Salvidienus nach dem Tod des Fufius Calenus Statthalter der gallischen Provinzen. Für das folgende Jahr wurde er – ohne vorher ein anderes Amt des senatorischen Cursus honorum bekleidet zu haben – zum Konsul designiert, doch fiel er bei Octavian in Ungnade, weil er angeblich zu Marcus Antonius überlaufen wollte, und nahm sich das Leben.

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