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Quintett (Film)
Aus Kefk.
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Quintett |
| Originaltitel: | Quintet |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 1979 |
| Länge (PAL-DVD): | 118 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie: | Robert Altman |
| Drehbuch: | Robert Altman, Frank Barhydt, Patricia Resnick |
| Produktion: | Robert Altman |
| Musik: | Tom Pierson |
| Kamera: | Jean Boffety |
| Schnitt: | Dennis M. Hill |
| Besetzung | |
|
Paul Newman als Essex, | |
Quintett ist ein US-amerikanischer Science-Fiction Film, der in einer postapokalyptischen Welt spielt.
Handlung
Eine neue Eiszeit ist über die Erde hereingebrochen, die Ära des Erdöls ist vorbei. Die Kälte hat die Zivilisation zusammenbrechen lassen: Es gibt keine Regierungen mehr, man bewegt sich zu Fuß von Ort zu Ort; wilde Hunde, die in Fünferrudeln jagen, schaffen die Leichen der Erfrorenen und Verhungerten von den Straßen. Zehn Jahre nachdem er die Stadt verlassen hat, kehrt der Robbenfänger Essex mit seiner schwangeren Frau aus dem Süden zurück und sucht nach seinem Bruder, aber dieser wird kurz darauf das Opfer eines Bombenattentats, bei dem auch seine Frau und Essex Gefährtin Vivia das Leben verlieren. Die Ursache für den Tod seines Bruders liegt in einem Spiel verborgen, das Quintett heißt und von denen gespielt wird, die glauben, einen letzten Sinn in ihrem Dasein gefunden zu haben. Wer das Spiel verliert, muss die Konsequenzen tragen: Er ist ein toter Mann. Essex will den Tod seiner Verwandten rächen, aber um den Mördern auf die Spur zu kommen, hat er keine andere Wahl, als sich in die Reihen der Quintett-Spieler einzuschleichen. Unter falschem Namen nimmt er Kontakt mit ihnen auf und wird in eine rätselhafte Gesellschaft eingeführt, für die das Spiel zugleich Lebensinhalt und religiöse Philosophie geworden ist. Aber er erfährt nichts. Seine dämonischen Konkurrenten führen ihn in die Irre. Ein Spieler nach dem anderen muss aus dem Quintett aussteigen und stirbt. Als er von Grigor, dem mysteriösen Spielleiter den ihm zustehenden Preis des Siegers verlangt, erfährt er, dass dieser lediglich darin besteht, weitermachen zu dürfen. Essex lehnt ab. Er verwirft den Gedanken, dass es einen Sinn haben könnte, seine Tage in der frostklirrenden, kalten Stadt zu beschließen, und folgt einer nach Norden fliegenden Wildgans in die Einsamkeit hinaus. Die Gans ist für ihn ein Zeichen der Hoffnung, aber dass er in der Eiswüste den Tod finden wird, ist gewiss.
Kritik
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Dieser Film wurde 1979 von vielen Filmdiensten zerrissen, aber sogar seine strengsten Kritiker bemerkten, wie wirksam Altman beim Schaffen der Filmatmosphäre war. Trotz der Tatsache, dass die Stimmung schrecklich düster ist, ist Quintett eine perfekte Parabel über den kalten Krieg. Viele Filme handeln vom kalten Krieg, aber dort geht es meist um den Glanz der Spionage so wie beispielsweise in Das Russland-Haus. Wirkliche Paranoien wurden aber eher selten gedreht.
Weblink
- Quintet in der Internet Movie Database
M*A*S*H · McCabe & Mrs. Miller · Der Tod kennt keine Wiederkehr · Nashville · Eine Hochzeit · Quintett · Secret Honor · The Player · Short Cuts · Prêt-à-Porter · The Gingerbread Man · Cookie's Fortune – Aufruhr in Holly Springs · Dr. T and the Women · Gosford Park · Last Radio Show
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