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Quecksilberoxid-Zink-Batterie
Aus Kefk.
Quecksilberoxid-Batterien haben eine Zinkpulveranode und eine Kathode aus Quecksilberoxid. Den Elektrolyten bildet eine geleeartige Masse aus Kaliumhydroxid. Eine Quecksilberoxid-Batterie liefert eine äußerst konstante Spannung von 1,35 Volt. Gegen Ende des Lebenszyklusses der Batterie bricht die Spannung sehr rapide ein. Aus diesem Grund wurde dieser Zellentyp gerne von der Fotoindustrie für den Betrieb von Belichtungsmessern verwendet, da hierfür eine möglichst gleichbleibende Referenzspannung notwendig ist. Verwendet wurde hierfür gerne ein Knopfzellen-Typ mit der Bezeichnung PX625. Ersatztypen auf Zink-Luft-Basis sind denkbar ungeeignet, da diese Batterien konstant an Spannung verlieren und ein Belichtungsmesser somit zunehmend falsche Werte anzeigen würde.
Beim Betrieb der Batterie laufen vereinfacht folgende Reaktionen ab:
Die Redoxreaktion kann verkürzt wie folgt beschrieben werden:
Die Gesamtreaktion sieht wie folgend aus:
Knopfzellen werden in Geräten eingesetzt, die wenig Strom verbrauchen und klein sind, wie z. B. in Armbanduhren. Diese Knopfzellen stellen aber bei nicht fachgerechter Entsorgung ein großes Problem für die Umwelt dar. Sie enthalten, wenn sie verbraucht sind, Quecksilber. Bei Beschädigung der Zelle tritt das Quecksilber aus und verseucht die Umwelt.
Mittlerweile ist die Herstellung sowie der Handel von und mit Quecksilberoxid-Batterien weltweit eingestellt. Zwar gibt es zum Beispiel in Taiwan noch einen Hersteller, der solche Batterien nach wie vor produziert, doch dürfen diese nicht nach Europa importiert werden.
Hauptartikel |
Batterie |
Akkumulator |
Sekundärzelle |
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Daniell-Element |
Lithium-Batterie |
Lithium-Eisensulfid-Batterie |
Alkali-Mangan-Batterie |
Nickel-Oxyhydroxid-Batterie |
Quecksilberoxid-Zink-Batterie |
Zink-Braunstein-Zelle |
Silberoxid-Zink-Batterie |
Zink-Luft-Batterie |
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