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Quantenlogik
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Die Quantenlogik wird oft als moderne Basis oder Struktur der Quantenrechnung bezeichnet. Aus erkennbaren Gesetzmäßigkeiten in der Quantenmechanik bzw. Quantenphysik hat sich erst relativ spät die Quantenlogik entwickelt, die entgegen der klassischen oder Boole'schen Logik das Ganze nicht einfach als Summe der Einzelteile darstellt. In der Quantenlogik wird nicht bis auf ein kleinstes Teilchen zurückgerechnet, sondern auf eine "polare Zweiheit" oder "1 Ur".
Carl Friedrich von Weizsäcker, der an den Grundlagen der Quantenlogik gearbeitet hat, bezeichnete sie noch als "Komplementaritätslogik". Die Quantenlogik hat Ähnlichkeiten und Überschneidungen mit der dialogischen Logik von Kuno Lorenz und Paul Lorenzen. Das gilt insbesondere für die Ablehnung der "Alleinherrschaft" der klassischen Logik.
In der Quantenlogik wird der Heisenbergschen Unschärferelation Rechnung getragen, nach der im Quantenmaßstab nicht gleichzeitig exakt die Position und der Impuls eines Teilchens angegeben werden kann. Die Messung beeinflusst das Objekt. Auf diesen Grundsätzen basiert die Quantenlogik oder Zusammenhangslogik, in der die klassische Logik als Spezialfall enthalten ist.
Weblinks
- Homepage von Martin Ziegler über Quantenlogik
- Quantum Logic and Probability Theory. Eintrag (englisch) in der Stanford Encyclopedia of Philosophy (inkl. Literaturangaben)
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