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Punktwolke

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel beschreibt die Modellierungsmethode in der 3D-Computergrafik. Für die statistische Darstellung von Zusammenhängen siehe Streudiagramm

In der 3D-Computergrafik bezeichnet eine Punktwolke eine Liste von kartesischen 3D-Koordinaten. Diese kann von einem 3D-Modeller oder durch das Abtasten von Objekten oder Oberflächen durch 3D-Scanner erstellt werden. Die meisten 3D-Scanner arbeiten auf Basis von Lasertechnologie und dem Triangulationsprinzip, es existieren aber auch Normallicht-Scanner, die nach dem Streifenlichtverfahren ('coded-light') arbeiten.

In der Statistik bzw. explorativen Datenanalyse werden Punktwolken zur graphischen Darstellung bivariater Zusammenhänge verwendet (vgl. Korrelation). Sie ermöglichen einen einfachen optischen Eindruck von Richtung und Enge des Zusammenhangs zu gewinnen und Ausreißer im Datensatz aufzuspüren.

Verwendung

Eine Punktwolke wird verwendet

  • zur Visualisierung, um gescannte Objekte und Flächen am Computer darzustellen
  • zur Modellierung; dabei wird die ursprüngliche, (meist) geschlossene Oberfläche mittels Verfahren der Oberflächenrekonstruktion wiederhergestellt. Die dabei entstehenden Oberflächen bestehen meist aus Polygonen und werden in der 3D-Computergrafik eingesetzt (siehe auch Meshing)
  • als Grundlage für geometrische Berechnungen, z. B. zum Vermessen von Menschen (Bodyscanning) oder Gegenständen
  • zum Identifizieren von Menschen oder Gegenständen
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