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Punktstich
Aus Kefk.
La Perouse, Punktiermanier; 12.2 x 9.9 cm Rex Nan Kivell Collection NK1671; Pictorial Collection S8248
Der Punktstich, auch Punktiermanier ist ein grafisches Tiefdruckverfahren. Die bildliche Darstellung ergibt sich dabei nicht aus Linien oder Flächen, sondern einzig aus Punkten in unterschiedlicher Stärke und Dichte, die ein Raster ergeben. In der modernen Grafik ist diese Technik selten. Es handelt sich um eine Variante der Radierung.
Man unterscheidet „trockene“ und „nasse“ Punktiermanier.
Für die trockene Punktiermanier werden in die Druckplatte, die meistens aus einer blank polierten Kupferplatte besteht, punktartige Vertiefungen eingeschlagen, die unterschiedliche Helligkeiten ergeben. Für die „nasse“ Punktiermanier werden diese Vertiefungen in einen auf diese Druckplatte aufgebrachten Hartgrund gestichelt und anschließend mit Säure in die Druckplatte geätzt. Unterschiedliche Helligkeiten ergeben sich dadurch, wie eng die Punkte gesetzt oder wie tief sie geätzt werden.
Die Punktiermanier ist ein der Radierung ähnelndes Verfahren welches besonders im 18. Jahrhundert gebräuchlich war. Eine Variante ist die Crayonmanier.
Weblinks
- Techniken der Radierung - Alchemistisches Online-Werkstattbuch, Kapitel: Punktiermanier
