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Ptolemaios V.
Aus Kefk.
| Ptolemaios V. in Hieroglyphen | ||||||||||||||||||
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Kartusche mit dem </br> Namen von Ptolemaios V. | ||||||||||||||||||
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Ptolemaios V. Epiphanes (altgr.: Πτολεμαίος E' ὁ Ἐπιφανής (der "Erschienene"); * 9. Oktober 210 v. Chr.; † 180 v. Chr.), Sohn Ptolemaios’ IV., war von 204 bis 180 v. Chr. Pharao (König) von Ägypten. Er war der 5. Herrscher der Dynastie der Ptolemäer, die in der griechisch-römischen Zeit Ägypten beherrschten.
Inhaltsverzeichnis |
Jugend
Nach dem Tod seines Vaters im Sommer 204 v. Chr. und der Ermordung seiner Witwe Arsinoë übernahmen die Hofbeamten Agathokles und Sosibios wohl durch ein gefälschtes Testament die Vormundschaft des jungen Königs. Nach ihrem Sturz 203 v. Chr. übernahmen die Rädelsführer Tlepolemos und Sosibios die Vormundschaft. Bald schon entledigte sich Tlepolemos des Sosibios, bis er 201 von Aristomenes entmachtet wurde.
Zunächst stand er bis 197 v. Chr. unter Vormundschaftsregierung. Zu dieser Zeit verlor das Ptolemäerreich an den seleukidischen König Antiochos III. die Besitzungen in Syrien, und zwar im Fünften Syrischen Krieg, an Philipp V. von Makedonien Stützpunkte in Kleinasien. Nach dem Friedensschluss mit Antiochos III. im Jahr 196 v. Chr. wurde seine Hochzeit mit dessen Tochter Kleopatra beschlossen. Zu dieser Zeit wurde das Dekret von Memphis verfasst, das uns auf dem Stein von Rosetta überliefert ist[1].
Regentschaft
Ptolemaios V. wurde 194/193 mit Kleopatra I. vermählt und in Memphis zum König geweiht, blieb aber latent unter der Aufsicht des Aristomenes, der 192 von Polykrates entmachtet wurde. Unter ihm kehrte 184 v. Chr. (oder 186 v. Chr?) Oberägypten zum Reich zurück. Ptolemaios verwendet zusätzlich den Beinahmen "Eucharistos" (ὁ Eὐχαριστóς = der Dankbare).
Tod
Wegen seines Strebens nach einem weiteren syrischen Krieg, der mit Mitteln der Reichen finanziert werden sollte, wurde er auf deren Betreiben von Höflingen vergiftet.
Quellen
- ↑ Wilhelm Spiegelberg: Der demotische Text der Priesterdekrete von Kanopus und Memphis (Rosettana) mit den hieroglyphischen und griechischen Fassungen und deutscher Übersetzung nebst demotischem Glossar. Heidelberg 1922, ISBN 3-8062-1868-4
Literatur
- Wilhelm Spiegelberg: Der demotische Text der Priesterdekrete von Kanopus und Memphis (Rosettana) mit den hieroglyphischen und griechischen Fassungen und deutscher Übersetzung nebst demotischem Glossar. Heidelberg 1922, ISBN 3-8062-1868-4
- Günther Hölbl: Geschichte des Ptolemäerreiches: Politik, Ideologie und religiöse Kultur von Alexander dem Großen bis zur römischen Eroberung. Stuttgart 1994, ISBN 3-534-17675-8
- Martina Minas: Die hieroglyphischen Ahnenreihen der ptolemäischen Könige: Ein Vergleich mit den Titeln der eponymen Priester in den demotischen und griechischen Papyri. Mainz 2000, ISBN 3-8053-2619-X
- Ellen Doetsch-Amberger: Ein Siegel Ptolemaios' V. (Göttinger Miszellen 142), Göttingen 1994, S. 67-68
- Eddy Lanciers : Die Ägyptischen Tempelbauten zur Zeit des Ptolemaios V. Epiphanes (204-180 v.Chr.)/1 (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 42), Zabern Verlag Mainz 1986, S. 81-98.
- Eddy Lanciers : Die ägyptischen Tempelbauten zur Zeit des Ptolemaios V. Epiphanes (204-180 v.Chr.)/2 (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 43), Zabern Verlag Mainz 1987, S. 173-182. ISBN 3-8053-0537-0
Weblinks
</br>
| Vorgänger | König von Ägypten 204–180 | Nachfolger |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ptolemaios V. |
| ALTERNATIVNAMEN | Epiphanes (gr.: Erschienener) |
| KURZBESCHREIBUNG | König von Ägypten |
| GEBURTSDATUM | 9. Oktober 210 v. Chr. |
| STERBEDATUM | 180 v. Chr. |
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