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Pseudogetreide
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Pseudogetreide (auch: Pseudocerealien) sind Körnerfrüchte von Pflanzen, die nicht zur Familie der Gräser (Poaceae = alle echten Getreidearten) gehören. Die Früchte sind meist sehr reich an Stärke, Eiweiß, Mineralstoffen und Fett. Sie besitzen zwar keine Eigenbackfähigkeit, wie z.B. Weizen oder Roggen, werden aber ansonsten ähnlich wie Getreidearten verwendet.
Die wichtigsten Pseudogetreide sind:
- Amarant (Amaranthus - Fuchsschwanzgewächse)
- Buchweizen (Fagopyrum esculentum - Knöterichgewächse)
- Quinoa (Chenopodium quinoa - Fuchsschwanzgewächse)
Unbedeutende bzw. rechtlich umstrittene Pseudogetreide sind:
- Tigerlotus (Nymphaea lotos - Seerosengewächse)
- Hanf (Cannabis sativa - Hanfgewächse)
Alle Pseudocerealien sind glutenfrei und daher als Diätspeisen bei Zöliakie, Sprue bzw. glutensensitiver Enteropathie geeignet.
