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Protze

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Protze ohne Geschütz
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Ein Morris C8 mit Protze

Die Protze ist ein einachsiger Karren, der zum Transport eines Geschützes mit der Lafette verbunden wird. Die Pferde werden vor der Protze eingespannt. Durch die Einführung der Protze wird aus dem instabilen einachsigen Geschütz eine stabile Transporteinheit, die die Zugpferde nicht mehr mit ihrem Gewicht belastet und nur noch Zugkraft verlangt.

Um ein Geschütz gefechtsbereit zu machen, muss es abgeprotzt werden, bevor es in Feuerstellung gebracht wird, d.h. die Protze wird entfernt. Um Marschbereitschaft herzustellen, muss es aufgeprotzt werden.

Ab dem Ersten Weltkrieg wurden auch motorisierte Protzen eingesetzt, sog. Kraftprotzen.

Protzen werden heute nur noch für grössere Geschütze verwendet, ab Kaliber 130mm.

Literatur

  • OKW: Vorschrift D 162 - Anleitung für die Instandsetzung an der Protze (Jtf 14) und deren Abarten - 1939
Wikipedia
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