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Prototyping (Softwareentwicklung)
Aus Kefk.
Das Prototyping ist eine Methode der Softwareentwicklung, die schnell zu ersten Ergebnissen führt und frühzeitiges Feedback bezüglich der Eignung eines Lösungsansatzes ermöglicht.
Inhaltsverzeichnis |
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Die Anforderungen der Anwender können laufend präzisiert und verifiziert werden. Damit sinkt das Risiko einer Fehlentwicklung.
- Unbeabsichtigte Wechselwirkungen zwischen einzelnen Komponenten des Produkts können früher erkannt werden.
- Der Fertigstellungsgrad ist besser verifizierbar.
- Die Qualitätssicherung kann frühzeitig eingebunden werden.
Nachteile
- Prototyping verführt dazu, Anforderungen weder korrekt zu erheben noch sauber zu dokumentieren. Der Entwicklungsprozess kann sich dadurch erheblich verlangsamen.
Arten
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| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Prototyping_%28Softwareentwicklung%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Exploratives Prototyping
- zur Beurteilung bestimmter Problemlösungen
- Konzentration auf die Funktionalitäten des Systems
- Ziel ist es nachzuweisen, dass Spezifikationen oder Ideen tauglich sind.
Evolutionäres Prototyping
- zur evolutionären Softwareentwicklung
- schrittweise Erweiterung der Funktionalität gemäß Feedback der zukünftigen Nutzer bzw. des Auftraggebers
- Prototyp wird stets lauffähig gehalten und bis zur Produktreife weiterentwickelt.
Experimentelles Prototyping
- zu Forschungszwecken bzw. der Suche nach Möglichkeiten zur Realisierung
- mit einem experimentellen Prototyp wird eine sehr umfangreiche Problemanalyse und Systemspezifikation durchgeführt
- gewonnene Erkenntnisse können anschließend in einem richtigen Produkt verwertet werden
3D-CAD-Konstruktionen werden in Volumendaten im CAD-System konvertiert. Das 3D-Volumenmodell für das Rapid Prototyping wird anschließend im PC in Querschnitte aufgeteilt. Die Querschnitte haben dabei eine Schichtdicke von etwa 1 bis 2 Zehntel Millimerter. Nach dem übertragen der Daten auf eine Rapid Prototyping - Maschine wird die ursprüngliche Form Schicht für Schicht aufgebaut.
Die Besonderheit der Rapid Prototyping - Verfahren besteht darin, daß zur Herstellung eines Dreidimensionalen Teiles keine Formen gebaut werden oder das Teil in irgendeiner anderen Art mechanisch hergestellt wird. Aus diesem Grund sind Rapid Prototyping - Verfahren deutlich schneller und kostengünstiger als der konventionelle Prototypenbau.
Vertikales Prototyping
- Ein ausgewählter Teil des Systems wird durch alle Ebenen hindurch implementiert.
- Dies eignet sich besonders für Fälle, in denen noch Funktionalitäts- oder Implementierungsfragen ungeklärt sind.
Horizontales Prototyping
- In diesem Fall wird nur eine spezifische Ebene des Gesamtsystems realisiert.
- Diese Ebene wird möglichst vollständig dargestellt.
- z.B. Realisierung der GUI (ohne tieferliegende Funktionalitäten), zur Vorlage für den Auftraggeber
Beispiel
Ein klassisches Beispiel ist ein Oberflächenprototyp, der dem späteren Nutzer der Software einen ersten Eindruck der Benutzeroberfläche (meist graphisch) und des Programmablaufs vermittelt. Die inkrementelle Entwicklung eines Produkts in den Anfangsphasen kann frühzeitig auf Probleme im Design aufmerksam machen und zusätzliche Kundenwünsche in die Anforderungen einfließen lassen. Im Bereich des Projektmanagement können die Ergebnisse dazu genutzt werden, ein Softwareprojekt hinsichtlich Aufwand und Kosten einzuschätzen.
Siehe auch
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Prototyping_%28Softwareentwicklung%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
