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Progymnasium
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Ein Progymnasium (auch: Untergymnasium) ist ein allgemeinbildendes Gymnasium, das jedoch nicht voll ausgebaut ist, also nicht alle Klassenstufen eingerichtet hat; es endet meist nach der 10. Klasse. Die Schüler haben mit dem Versetzungszeugnis die Möglichkeit, auf einem umliegenden voll ausgebauten Gymnasium oder einem beruflichen Gymnasium das Abitur zu absolvieren.
Der Vorteil der Progymnasien liegt in ihrer Größe, die oft die Schülerzahl von 250 nicht übersteigt. Somit können sich die Lehrkräfte bei kleinen Schulklassen, ähnlich wie in Finnland und nach den Ergebnissen der PISA-Studie gefordert, den Schülern und ihren Leistungen individuell widmen.
Progymnasien findet man meist in kleineren Orten (wie Bad Buchau, Bad Schussenried oder Altshausen), um den Schulweg der Schüler zu verkürzen und erträglich zu gestalten. Ein Ausbau zur Oberstufe wird von einigen Progymnasien angestrebt oder ist bereits umgesetzt (Beispiel: Albstadt-Tailfingen, Oerlinghausen).
Das Progymnasium ist in der Schweiz jener Teil der gymnasialen Schulbildung, die noch während der obligatorischen Schulzeit verläuft. Siehe dazu: Kantonsschule.
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