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Priel

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt Wasserläufe in Meereshöhe. Der Berg im oberösterreichischen Toten Gebirge findet sich unter Großer Priel, die Katastralgemeinde in Niederösterreich unter Priel (Gemeinde Senftenberg)
Bild:Priel im Sahlenburger Watt.jpg
Priel im Sahlenburger Watt bei Cuxhaven, mit Blick auf die Insel Neuwerk.

Der Priel ist ein natürlicher Wasserlauf im Watt und in der Marsch, der oftmals Mäander ausbildet. Er kann die Fortsetzung eines Flussarms an Land sein oder aber verschiedene bei Niedrigwasser voneinander getrennte Meeresteile miteinander verbinden. Dabei sind Priele im Sandwatt meist kurz und relativ gerade, Priele im Schlickwatt sind oft größer und neigen stärker zum mäandrieren[1].

Daher gleichen sie Höhenunterschiede zwischen diesen Teilen insbesondere bei sich mit der Tide veränderndem Wasserstand (also bei auf- oder bei ablaufendem Wasser) aus. So entstehen in Prielen zum Teil hohe Fließgeschwindigkeiten, die neben der schwer einzuschätzenden Wassertiefe des in ihnen befindlichen Wassers eine Gefahr für Wattwanderer in sich bergen, sodass man Priele grundsätzlich mit äußerster Vorsicht durchqueren sollte.

Den flachen, zeitweilig trockenfallenden Oberlauf eines Priels nennt man auch Wattrinne.

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Petra Witez: "Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben MTK 0608 (03 KIS 3160): Programme zur langfristigen Erhaltung des Wattenmeers - Prowatt", Hrsg. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Laboe 2002 S.12

Weblinks

wikt:
Wiktionary
Wiktionary: Priel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
Wikipedia
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