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Prümer Urbar
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Im Prümer Urbar, einem Güterverzeichnis des Benediktinerklosters Prüm in der Eifel, wurden im Jahre 893 alle Rechte und Einkünfte aus den zahlreichen Besitzungen des Klosters dokumentiert.
Das Original - es entstand unter Abt Regino von Prüm - ist nicht überliefert. 1222 fertigte der Exabt Caesarius von Milendonk eine Abschrift an, die er mit eigenhändigen Ergänzungen und Kommentaren versehen hat. Der Umfang beträgt 57 Seiten, untergliedert in 118 Kapitel. Diese Bearbeitung ist erhalten im Landeshauptarchiv Koblenz.
Siehe auch: Urbar
Literatur
- Das Prümer Urbar, hrsg. von Ingo Schwab (= Rheinische Urbare 5), Düsseldorf 1983 (maßgebliche Ausgabe)
- "Das Prümer Urbar" übersetzt und kommentiert von Nikolaus Nösges, in: anno verbi incarnati DCCCXCIII conscriptum. Im Jahre des Herrn 893 geschrieben. 1100 Jahre Prümer Urbar. Festschrift, hrsg. von Reiner Nolden, Trier 1993, S. 17-115 (Übersetzung)
- D. Hägermann: Eine Grundherrschaft des 13. Jahrhunderts im Spiegel des Frühmittelalters. Caesarius von Prüm und seine kommentierte Abschrift des Urbars von 893. Rhein. Vierteljahresbl. 45, 1981, 1-34.
- Ludolf Kuchenbuch: Bäuerliche Gesellschaft und Klosterherrschaft im 9. Jahrhundert. Studien zur Sozialstruktur der Familia der Abtei Prüm, Wiesbaden 1978
Ortsnennungen
Viele Ortschaften werden im Prümer Urbar erstmals schriftlich erwähnt.
Alphabetische Liste dieser Orte: Ahrweiler, Bleialf, Bodendorf, Mechernich-Holzheim, Schweifeld (Sweinfeld), Vogelberhc (Volberg),
Weblinks
- Beginn des Prümer Urbars in der (veralteten) Ausgabe des Mittelrheinischen Urkundenbuchs Bd. 1, 1860, digitalisiert (Rheinische Landesbibliothek Koblenz)
- Abbildungen aus dem Urbar
- Schriftprobe
- Kurzinformation zum Prümer Urbar
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