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Portobelo
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Portobelo (ursprünglich San Felipe de Portobelo, veraltet auch Puerto Bello) ist eine kleine Touristenstadt mit etwa 5.000 Einwohnern 30km östlich des Anfangs des Panamakanals bei Colón an der Atlantik-Küste Panamas. Während der spanischen Kolonialzeit war Portobelo ein wichtiger, von mächtigen Forts beschützer Hafen. Die Festungen wurden 1980 in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen.
Geschichte
Die Bucht, an der Portobelo liegt, wurde bereits 1502 von Christoph Kolumbus während seiner vierten Reise entdeckt und als schöner Hafen beschrieben. Der Hafen wurde schon vor der offiziellen Gründung rege benutzt. Eine der beiden Linien der spanischen Silberflotte segelte ab 1561 jeden August von Spanien zu diesem Hafen. Dies lockte immer wieder Piraten zu Angriffen auf den Hafen. 1596 starb der englische Freibeuter Francis Drake noch vor der offiziellen Gründung der Stadt an Fieber, während er versuchte den Hafen zu erobern und zu plündern.
Die Stadt wurde schließlich 1597 gegründet und zu Ehren von König Philipp II. (Spanien) San Felipe de Portobelo genannt. 1668 griff der Freibeuter Henry Morgan von der Landseite aus an und plünderte die Stadt.
Zwei weitere Eroberungsversuche unternahmen William Parker 1601 und Edward Vernon 1739.
Durch den Bau der Eisenbahn 1855 und später des Panamakanals über den Isthmus verlor die Stadt ihre wirtschaftliche Bedeutung und ist heute ein Touristenort.
Feste
An jedem 21. Oktober wird in Portobelo ein Fest zu Ehren des Schwarzen Christus, einer Jesusfigur aus schwarzem Holz gefeiert.
Weblinks
- Private Homepage über Portobelo (englisch)
Koordinaten: 9° 33' N, 79° 39' W
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