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Portal:Rom/Lesenswerte Artikel

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Aeneis:

Die Aeneis (veraltet auch Äneide) ist das von Vergil auf der Grundlage früherer Überlieferungen gestaltete Epos von der Flucht des Aeneas aus dem brennenden Troja und seinen Irrfahrten, die ihn schließlich nach Latium führen, wo er zum Stammvater der Römer wird. Die Aeneis erzählt also einen der Gründungsmythen des römischen Reiches. Das Epos, an dem Vergil zwischen 29 v. Chr. und seinem Tod 19 v. Chr. arbeitete, besteht aus zwölf Büchern mit insgesamt etwa 10.000 hexametrischen Versen.

Römisches Reich:

Das Römische Reich (lateinisch: Imperium Romanum) war das von der Stadt Rom beherrschte Gebiet in der Zeit zwischen etwa dem 6. Jahrhundert v. Chr. und dem 5. Jahrhundert n. Chr. Eine eindeutige Abgrenzung ist jedoch weder zur vorrömischen Epoche noch zum Byzantinischen Reich möglich.
Zum Zeitpunkt seiner größten Ausdehnung erstreckte es sich über die Gebiete rund um das Mittelmeer, über Gallien und große Teile Britanniens und über die Gebiete rund um das Schwarze Meer.

Petersdom:

Der Petersdom in Rom (auch: Peterskirche; Basilika St. Peter; Petersbasilika; Vatikanische Basilika, italienisch: San Pietro in Vaticano) ist die zweitgrößte christliche Kirche der Welt und fasst 60.000 Personen. Er ist die Grabeskirche des Apostels Simon Petrus und damit ein zentrales Heiligtum der römisch-katholischen Kirche und eine der vier römischen Patriarchalbasiliken. Entgegen verbreiteter Auffassung ist er jedoch nicht die Kathedrale von Rom.

Römische Marine:

Als römische Marine oder römische Flotte bezeichnet man die Kriegsflotte der römischen Republik und des Kaiserreichs. Sie stellte neben den Legionen und den Auxiliartruppen den dritten Teil des römischen Militärs dar, der sich aus diversen Seeflotten, Flußflotten, Flottillen einzelner Legionseinheiten und eigenen Marineinfanterieeinheiten zusammensetzte.

Basilika:

Basilika (griechisch: basiliké - "Königshalle", lateinisch vollständig: basilica domus) war ursprünglich der Name großer, zu Gerichtssitzungen und Handelsgeschäften bestimmter Prachtgebäude.
Im Zuge der Christianisierung übertrug sich der Begriff auf die nach dem Vorbild der antiken Basiliken gestalteten Kirchengebäude insbesondere aus romanischer Zeit.
In der katholischen Kirche ist Basilika außerdem ein Titel.

Lateran:

Der Lateran bezeichnet einen Bereich in Rom, der seit der Zeit Konstantin I. der offizielle Sitz der Päpste ist. Zum Lateran gehören die antike Patriarchalbasilika San Giovanni in Laterano, das dazugehörige antike Baptisterium, die Reste des mittelalterlichen Papstpalastes mit der Scala Santa, der Papstkapelle Sancta Sanctorum und dem Leonischen Triclinium sowie dem Lateranpalast aus dem 16. Jahrhundert und dem größten Obelisken Roms.</div>

Obelisken in Rom:

Rom ist die Stadt mit den meisten ägyptischen Obelisken und wird daher auch die Stadt der Obelisken genannt. Dreizehn Obelisken (nicht alle original ägyptisch) sind im Stadtgebiet aufgestellt, ein vierzehnter wird gerüchteweise in der Nähe der Kirche San Luigi dei Francesi vermutet. Die Obelisken wurden größtenteils von den römischen Kaisern aus Ägypten nach Rom gebracht, einige auch direkt in Rom angefertigt. Von den Päpsten wurden sie wieder aufgerichtet und an neuen Standorten aufgestellt. Teilweise sollten sie als Wegweiser für Pilger dienen. Dies gilt zum Beispiel für die Obelisken vor dem Lateran oder bei Santa Maria Maggiore.</div>

Pontius Pilatus:

Pontius Pilatus war in den Jahren von 26 bis 36 n. Chr. Präfekt (Statthalter) des römischen Kaisers Tiberius in der Provinz Judäa. Bekannt ist er vor allem durch die Passionsgeschichte im Neuen Testament der Bibel, der zufolge er Jesus zum Tod am Kreuz verurteilte.
Sein Familienname (nomen gentile) deutet darauf hin, dass er aus der römischen Familie der Pontier stammt, deren Mitglieder in der römischen Geschichte des Öfteren eine besondere Rolle spielten, so stammte beispielsweise einer der Mörder Caesars aus dieser Familie.</div>

Julius Caesar:

Gaius Iulius Caesar (* 13. Juli 100 v. Chr. in Rom; † 15. März 44 v. Chr. in Rom) war ein römischer Staatsmann, Feldherr und Autor. Er eroberte Gallien und führte im anschließenden Bürgerkrieg das Ende der Republik herbei, indem er sich zum Alleinherrscher machte. Nach seiner Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit fiel er einem Attentat zum Opfer. Sein Name wurde zum Titel aller nachfolgenden Herrscher (Caesaren) des römischen Kaiserreichs und in entlehnter Form (Kaiser, Zar) zum Titel der Herrscher im Heiligen Römischen Reich und des Russischen Reiches.</div>

Römische Bürgerkriege:

Als Epoche der Römischen Bürgerkriege werden die Jahre zwischen 133 und 30 v. Chr. bezeichnet, in denen die Römische Republik zunächst in eine schwere Krise geriet und schließlich unterging. Was mit den gescheiterten Gracchischen Reformen und den Parteikämpfen zwischen Optimaten und Popularen begann, endete mit der Errichtung der Monarchie in Form des Prinzipats unter dem ersten römischen Kaiser Augustus.</div>

Rom:

Rom (italienisch: Roma) ist seit 1871 die Hauptstadt Italiens, der Region Latium und der Provinz Rom. Die weitere Umgebung ist die Campagna Romana oder kurz Campagna. Rom hat 2.643.771 Einwohner in der eigentlichen Stadt und 3.615.972 in der Agglomeration (Stand jeweils 1. Januar 2005). Innerhalb der Stadt bildet der unabhängige Staat der Vatikanstadt ein Enklave. Der Vatikan ist der Sitz des Papstes, des Bischofs von Rom und Oberhauptes der katholischen Kirche.</div>

Herakleios: Bild:Solidus-Heraclius-sb0764.jpg Herakleios (* um 575; † 11. Februar 641), lat. Flavius Heraclius, war vom 5. Oktober 610 bis zum 11. Februar 641 oströmischer bzw. byzantinischer Kaiser. Er war einer der bedeutendsten byzantinischen Herrscher und kann zugleich als der letzte Herrscher der Spätantike und der erste Kaiser des mittelbyzantinischen Reiches gelten. Die von ihm begründete Dynastie sollte bis zum Jahre 711 regieren. </div>

Phokas:

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Phokas (* nach 547 in Thrakien; † 5. Oktober 610 in Konstantinopel) war von 602 bis 610 Kaiser des oströmischen bzw. byzantinischen Reiches. Der Usurpator übte den Quellen zufolge eine auch für damalige Verhältnisse einmalige Terrorherrschaft aus.</div>

Kirchen in Rom:

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In Rom, dem Zentrum der römisch-katholischen Kirche, stehen einige Hundert Kirchen. Ganz besonders bekannt sind die sieben Pilgerkirchen, bestehend aus vier Patriarchalbasilika, sowie San Sebastiano alle Catacombe, San Lorenzo fuori le mura, Santa Croce in Gerusalemme. Darüber hinaus existieren jedoch auch zahlreiche sehenswerte Kirchen aus allen Epochen.</div>

Forum Romanum:

In nahezu jeder römischen Stadt gab es ein Forum als Zentrum des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens. Der älteste derartige Platz war das Forum Romanum, also das Forum in Rom, das ein Spiegel der gesamten römischen Geschichte ist und als Zentrum der politischen Macht in der Stadt Rom und dem römischen Reich gelten muss. </div>

Marcus Porcius Cato Uticensis:

Marcus Porcius Cato Uticensis, genannt Cato der Jüngere (lateinisch Cato Minor), (* 95 v. Chr. in Rom; † (Selbstmord) 46 v. Chr. in Utica bei Karthago im heutigen Tunesien) war römischer Feldherr und Staatsmann. </div>

Römische Religion:

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Die Römische Religion, deren Geschichte bis in das frühe 1. Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgt werden kann, allerdings erst an der Wende zum 3. Jahrhundert v. Chr. deutlich fassbar wird, gehört wie die überwiegende Zahl antiker Religionen zu den polytheistischen Volks- und Stammesreligionen mit einer Vielzahl an Ritualen zur Aufrechterhaltung der gegebenen natürlichen und öffentlichen Ordnung (im Gegensatz zu Bekenntnisreligionen mit dem Heilsziel der individuellen Erlösung wie dem Christentum). </div>

Korsika im Altertum:

Die Geschichte Korsikas im Altertum ist, obwohl die Insel nie als besonders schön oder reich galt, immer wieder von Kämpfen um die Vorherrschaft durch zumeist fremde Mächte geprägt. Die korsische Urbevölkerung beziehungsweise ihre neolithischen Nachfolger konnte sich und ihre Traditionen zwar noch bis weit in die römische Zeit halten, doch interessierten sich auch früh Karthager, Etrusker, Griechen und Römer, später verschiedene Germanenstämme, Byzantiner und die Sarazenen für die Insel. </div>

Constantina (Tochter Konstantins des Großen):

Constantina (auch Constantia oder seltener Constantiana; * um 320; † 354 in Caeni Gallicani (Bithynien)) war eine römische Adlige in der spätantiken Kaiserzeit. Sie war die Tochter Konstantins des Großen und später Frau des Kaisers Constantius Gallus. Als Tochter und Frau zweier Kaiser und als Trägerin des Titels Augusta („die Erhabene“; dies war in der Kaiserzeit der Ehrentitel für die römischen Kaiserinnen) hatte sie beträchtlichen politischen Einfluss. So unterstützte sie ihren Mann in dessen Konflikt mit ihrem Bruder, dem Kaiser Constantius II. </div>

Constantius Gallus:

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Flavius Constantius Gallus (* 325/26 in Massa Veternensis, Etrurien; † 354 in Flanona, Istrien) war von 351 bis zu seiner Absetzung 354 Caesar, also Unterkaiser seines Cousins, des römischen Kaisers Constantius II. Er residierte in Antiochia und wurde nach Streitigkeiten mit kaiserlichen Beamten und städtischen Honoratioren von Constantius abberufen und schließlich hingerichtet. Sein jüngerer Bruder Julian wurde später Nachfolger des Constantius. </div>

Lucius Vitellius (Vater):

Lucius Vitellius (* nicht später als 10 v. Chr.; † nach 51 n. Chr.) war ein römischer Senator und Konsul im 1. Jahrhundert n. Chr. Er war Statthalter von Syrien und einer der einflussreichsten Senatoren unter den Kaisern Caligula und Claudius, die ihn mit der außergewöhnlichen Ehre von drei Konsulaten auszeichneten. Sein Sohn Aulus Vitellius war im Vierkaiserjahr 69 n. Chr. römischer Kaiser. </div>

Marcus Tullius Cicero:

Marcus Tullius Cicero (* 3. Januar 106 v. Chr. in Arpinum; † 7. Dezember 43 v. Chr. bei Formiae), war ein römischer Politiker, Anwalt und Philosoph, der berühmteste Redner Roms und Consul im Jahr 63 v. Chr. Ciceros Familie stammte aus Arpinum, einer Stadt im Gebiet der Volsker, deren Einwohner seit 188 v. Chr. das römische Bürgerrecht hatten und aus der auch Gaius Marius kam. Das Cognomen (Beiname) Cicero leitete sich vermutlich vom lateinischen Begriff cicer („Kichererbse“) ab. </div>

Mark Aurel:

Mark Aurel (* 26. April 121 in Rom; † 17. März 180 wahrscheinlich in Vindobona) war von 161 bis 180 römischer Kaiser. Marcus Annius Verus (oder Marcus Catilius Severus, wie er zunächst hieß) nahm nach seiner Adoption durch Kaiser Antoninus Pius den Namen Marcus Aelius Aurelius Verus an. Als Kaiser nannte er sich Caesar Marcus Aurelius Antoninus Augustus. Er gilt neben dem freigelassenen Sklaven Epiktet als Hauptvertreter der späten Stoa. </div>

Pontius Pilatus:

Pontius Pilatus war in den Jahren von 26 bis 36 n. Chr. Präfekt (Statthalter) des römischen Kaisers Tiberius in der Provinz Judäa. Bekannt ist er vor allem durch die Passionsgeschichte im Neuen Testament der Bibel geworden, der zufolge er Jesus zum Tod am Kreuz verurteilte. </div>

Römische Zahlen:

Die Römischen Zahlen haben ihren Ursprung im antiken Römischen Reich. Das auf den römischen Ziffern beruhende Zahlensystem stellt positive ganze Zahlen in einem Additionssystem zur Basis 10 mit der Hilfsbasis 5 dar. Ein Zeichen für die Null ist nicht gebräuchlich. </div>

Sant’ Ivo alla Sapienza:

Sant’ Ivo entstand als Kapelle für das 1303 gegründete päpstliche "studium urbis", die spätere Universität La Sapienza. Die Kirche musste in den bereits bestehenden, einen längsrechteckigen Hof umschließenden Baukomplex des Palazzo della Sapienza eingepasst werden, der schrittweise von 1564 an bis um 1630 errichtet worden war, hauptsächlich nach Entwürfen des Spätrenaissance-Architekten Giacomo della Porta. Die Kirche war ursprünglich dem hl. Fortunatus geweiht, später kamen weitere Heilige hinzu: Der hl. Leo der Große, der hl. Ivo als Patron der Konsistorialadvokaten, die den Rektor der Universität stellten, und der hl. Alexander Martyr, dessen Gebeine anlässlich der Weihe in die Kirche übertragen wurden. </div>

Vespasian:

Vespasian (* 17. November 9 in Falacrina; † 23. Juni 79 in Aquae Cutiliae) war vom 1. Juli 69 bis 23. Juni 79 römischer Kaiser. Er war der letzte Kaiser des Vierkaiserjahres. Ihm gelang eine nachhaltige Konsolidierung des Imperiums, wobei er sich auch durch seinen Charakter positiv von Vorgängern wie Caligula oder Nero abhob. </div>

Boudicca-Aufstand:

Der Boudicca-Aufstand war der Aufstand der beiden keltischen Stämme der Icener und Trinovanten gegen die römischen Besetzer Britanniens in den Jahren 60 bis 61 n. Chr., der von der britannischen Königin und Heerführerin Boudicca angeführt wurde. Die schlechte Behandlung der Stämme durch die Römer löste den Aufstand aus. Beide Seiten kämpften mit großer Brutalität. Boudiccas Streitmacht zerstörte drei große römische Siedlungen (darunter auch Londinium) und tötete einen Großteil der verbliebenen Bewohner und Verteidiger. Eine zahlenmäßig unterlegene römische Armee unter Gaius Suetonius Paulinus stellte die Aufständischen in den „Midlands“ entlang der Watling Street und vernichtete sie. </div>

Römische Wandmalerei:

Die römische Wandmalerei (nach dem wichtigsten Fundort auch römisch-pompejanische Wandmalerei) bezeichnet die verschiedenen Wandmalstile, die im römischen Reich vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zur Spätantike gebräuchlich waren. Nie vorher und nie wieder nachher in der Geschichte der Menschheit hatten Wandmalereien eine so weite Verbreitung. Sie finden sich in den Wohnungen der Reichen, aber auch in kleinen Wohnbauten in der tiefsten Provinz, von Britannien bis nach Ägypten, von Pannonien (Ungarn) bis nach Marokko. </div>

Psychomachia :

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Die Psychomachia (griech.: Seelenkampf) des christlichen Dichters Prudentius (* 348 † nach 405) stellt einen allegorischen Kampf zwischen personifizierten Tugenden und Lastern dar. Sie ist das erste durchgehend allegorische Gedicht der abendländischen Literatur und gilt als eines der bedeutendsten Werke der christlichen lateinischen Epik. Sprachlich ist das Werk eng an die klassisch-heidnische Poesie, besonders die Aeneis des Vergil, angelehnt. Die mittelalterlichen Manuskripte der Dichtung waren oft reichhaltig glossiert und teils mit Bildern illuminiert. Auf die allegorische Kunst des Mittelalters in Dichtung und Architektur übte die Psychomachia erheblichen Einfluss aus. Sie war im Mittelalter eines der am häufigsten rezipierten Gedichte der Antike.
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