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Popularität
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Mit Popularität (vom lat. populus, "Volk") bezeichnet man die allgemeine Bekanntheit und/oder Beliebtheit einer Person, eines Films, Autos oder eines anderen Produkts. Sie ist ein wesentliches Produkt der öffentlichen Meinung (siehe dort).
Popularität kann - je nach dem Typ der Person und der Gesellschaft - mit Ehrfurcht vor ihr einhergehen, aber auch mit Respektlosigkeit. Einer ihrer Gradmesser ist häufig die Zahl der Witze und Schwänke, die über eine Person kursieren.
Gemessene Popularität
Meinungsforschungsinstitute messen von Zeit zu Zeit im Auftrag oder zur Publikation die Popularität von Menschen oder Ideen durch Meinungsumfragen. Hauptsächlich in Wahlkampfzeiten werden dann Popularitätsskalen von Politikern aufgestellt.
Veränderliche Popularität
Popularität enthält einen Selbstverstärkungsmechanismus dadurch, dass die Massenmedien dauernd populäre Akteure und Events zu verkoppeln und damit zu verstärken trachten. 1966 behauptete John Lennon: "Die Beatles sind heute populärer als Jesus." und löste damit eine Diskussion über den Starkult aus. Die Folgen waren öffentliche Plattenverbrennungen fundamentaler Christen, Radioboykotte und Morddrohungen. Was die Popgruppe auf der einen Seite an Popularität verlor, verschaffte ihr aber auch andererseits in der damals rebellierenden Jugend neuen Zulauf. Erst wenn Ereignisse eintreten oder Äußerungen fallen, die einem gesamtgesellschaftlichen Konsens entgegenstehen, verliert ein Politiker oder Schlagerstar an Popularität.
Siehe auch
| Wiktionary: Popularität – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
