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Politische Soziologie
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Die Politische Soziologie (oder Politiksoziologie), ein Bereich der Soziologie, die sich hierin mit der Politikwissenschaft überschneidet, beschäftigt sich vorwiegend mit den Fragen der Macht, Herrschaft und der Rolle der Persönlichkeit. Ihr geht es insbesondere um die Analyse der Ursachen von Revolution oder eines Regimewechsels sowie etwa in demokratischen Regimen um die Erklärung von Wahlverhalten.
Wichtige Theorien innerhalb der politischen Soziologie sind:
- Theorie der Cleavages (oder auch Spaltungstrukturen) von Stein Rokkan und Seymour Martin Lipset
- Theorien des rationalen Wählerverhaltens (z. B. Anthony Downs)
- marxistischer Erklärungsansatz (z. B. Zusammenhänge und Ursachen der Revolution von 1848 in "18. Brumaire des Louis Bonaparte")
Wichtig ist für die politische Soziologie aber auch das Binnenleben von Parteien (z. B. Robert Michels' Ehernes Gesetz der Oligarchie sowie Moisey Ostrogorsky' Die Demokratie und politische Parteien), die Entstehung und Veränderung von Parteien sowie das politische Verhalten der Menschen.
Siehe auch
- Demokratie, Parteien, Governance, Vereine und Verbände, Duvergers Gesetz, Rational Choice (Wahlforschung), Public-Choice-Theorie, Rechtssoziologie, Politische Philosophie
Literatur
- Lothar Böhnisch: Politische Soziologie. Eine problemorientierte Einführung. Budrich, Opladen 2006. ISBN 3-86649-000-3
