Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Pleystein

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Pleystein.png
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neustadt a. d. Waldnaab
Verwaltungsge-
meinschaft
:
Pleystein
Koordinaten: Koordinaten: 49° 39′ N, 12° 25′ O49° 39′ N, 12° 25′ O
Höhe: 548 m ü. NN
Fläche: 36,10 km²
Einwohner: 2659 (29. Sep. 2006)
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92714
Vorwahl: 09654
Kfz-Kennzeichen: NEW
Gemeindeschlüssel: 09 3 74 147
Adresse der
Stadtverwaltung:
Neuenhammer Straße 1
92714 Pleystein
Bürgermeister: Johann Walbrunn (CSU)

Pleystein ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Pleystein.

Inhaltsverzeichnis

Sehenswürdigkeiten

Bauwerke und Denkmäler

  • Kreuzbergkirche mit Kloster (Wallfahrtsort)
  • Stadtpfarrkirche St. Sigismund
  • Kriegerdenkmal mit Marienstatue
  • St. Nepomuk Statue
  • Bergkirche St. Ulrich im Ortsteil Burkhardsrieth
  • viele verschiedene Kapellen, Wegkreuze und "Marterln"

Museen

  • Stadtmuseum (neben der Stadtpfarrkirche) mit wechselnden Ausstellungen und großer Mineraliensammlung, der Lehnerschen Sammlung
  • Katharinas Puppenhaus (Hagenmühle bei Pleystein)

Geschichte der Stadt

Urkundlich wird die Siedlung zuerst 1242 erwähnt, jedoch stand zu dieser Zeit bereits die Burg auf dem Quarzfelsen in Mitten der Siedlung. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts geht Pleystein an die Landgrafen von Leuchtenberg über. Auf ihre Fürsprache hin werden Pleystein 1331 von Kaiser Ludwig die Nürnberger Stadtrechte verliehen. 1395 wird die Pfarrei St. Sigismund gegründet. Im Jahre 1400 wird die Stadt von den pfälzischen Truppen eingenommen. Während der Hussiteneinfälle erlitt die Stadt eine dreimalige Zerstörung. 1634 fielen die Truppen des Kroatenoberst Marco Corpes in die Stadt ein, plünderten sie und verbrannten 48 Häuser, auch das Rathaus und das Amtshaus. Im Herbst desselben Jahres brach die Pest aus. Das 19. Jahrhundert brachte eine Serie von Großbränden.

1842 verbrannten 8 Häuser mit Nebengebäuden und dem Brand von 1848 fielen 55 Häuser zum Opfer. 11 Häuser und 12 Nebengebäude wurden 1899 eingeäschert. Die größte Brandkatastrophe aber traf die Stadt am 10. Juli 1901. Das Feuer, das auf der Grabenmühle ausbrach, vernichtete 72 Haupt- und 78 Nebengebäude, auch die beiden Kirchen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhöhte sich auch in Pleystein die Bevölkerungszahl durch den Zuzug von Flüchtlingen. Heute zählt Pleystein mit den eingemeindeten Ortsteilen ca. 2700 Einwohner. Seit 1957 ist Pleystein staatlich anerkannter Erholungsort, seit 1978 Sitz der Verwaltungsgemeinschaft und seit 1979 als Kleinzentrum ausgewiesen

Naturdenkmäler

Pleystein heute

  • in Pleystein haben mehrere mittelständische Unternehmen ihren Sitz
  • beheiztes Terassenfreibad mit großer Liegewiese
  • aktives Vereinsleben mit rund 65 Vereinen
  • Tourismus als "zweites Standbein"

Weblinks


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Pleystein, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Pleystein, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge