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Plasmazelle
Aus Kefk.
Haben aktivierte B-Zellen die Vorgänge im Keimzentrum erfolgreich durchlaufen, differenzieren sie über das Stadium der sog. Plasmablasten zu den Plasmazellen und zu Gedächtnis-B-Zellen. Während Plasmablasten noch teilungsfähig sind, aber bereits Antikörper sezernieren, teilen sich terminal differenzierte Plasmazellen nicht mehr. Die Plasmazellen wandern in das Knochenmark, wo sie für lange Zeit von den Stromazellen des Knochenmarks Überlebenssignale erhalten und Antikörper sezernieren können. Die Gedächtniszellen wiederum vermitteln lange Zeit das immunologische Gedächtnis für dieses Antigen. Sie sind für den Körper das, was auch durch eine Impfung erreicht werden soll. Gedächtniszellen können bei erneutem Zusammentreffen mit dem Antigen schneller aktiviert werden und zu Plasmazellen differenzieren. Außerdem sind sie durch ihre Mutationen im membrangebundenen Antikörper bereits sehr affin für das Antigen.
Eine maligne Erkrankung der Plasmazellen ist das Plasmozytom.
Plasmazellen lassen sich durch die Expression von Oberflächenmarkern wie CD19, CD38 und CD138 (Mensch) charakterisieren. Früher nahm man an, dass die Expression von CD19 im Knochenmark verlorengeht, jedoch stammen die Daten von Plasmozytomen. Neuere Untersuchungen weisen jedoch auf eine CD19-Expression auch auf terminal differenzierten Plasmazellen hin.
Siehe auch: V(D)J-Rekombination
