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Pirelli

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel befasst sich mit dem italienischen Unternehmen Pirelli. Für weitere Bedeutungen siehe Pirelli (Begriffsklärung).

Pirelli & C. SpA ist ein italienischer Reifen- und ehemaliger Kabelhersteller mit Sitz in Mailand. Die Firma machte 2004 einen Umsatz von 7,1 Milliarden Euro und beschäftigte 2005 mehr als 24.000 Mitarbeiter.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Pirelli wurde 1872 von Giovanni Battista Pirelli gegründet. Seit Anbeginn stellt die Firma Produkte aus Kautschuk her.

Kalender

Seit dem Jahre 1964 gibt das Unternehmen den jährlich in einer begrenzten Auflage erscheinenden Pirelli-Kalender in Auftrag, welcher aufgrund seiner geringen Stückzahl nicht käuflich zu erwerben ist, sondern nur an ausgesuchte Freunde und Kunden des Unternehmens herausgegeben wird. Daher ist der Kalender sehr begehrt und auch von enormem Wert für den Besitzer.

Film

Pirelli hat einen aufwendigen Werbefilm genannt „The Call“ mit John Malkovich und Naomi Campbell produziert. Der Film ist bislang nur online zu sehen (siehe #Weblinks) und stellt den Pirelli-Leitspruch Power ist nothing without control als sakralen Kampf zwischen Gut und Böse dar. Selbst die katholische Kirche hat nach Pirelliangaben keine Einwände gegen den Werbegag. Aktuell ist ein neuer Kurzfilm namens "Mission Zero" mit Uma Thurman in der Hauptrolle am Start. Regie führte Kathryn Bigelow. Im Internet zu sehen: Mission Zero

Kabel

Durch die Übernahme der Kabelproduktion von Siemens in Neustadt bei Coburg, Deutschland und weiteren Produktionsstätten in Großbritannien war Pirelli eine Zeit lang der größte europäische Hersteller von Energie- und Telekommunikationskabeln.

Nach vergeblicher Suche nach einem Interessenten für die Kabelsparte, der die Zustimmung der Kartellbehörden erlangen könnte, wurde die Kabelproduktion Mitte 2005 vollständig an die neu gegründete Firma „Prysmian“ verkauft, um weitere bedeutende Investitionen im Reifensektor zu finanzieren.

Reifen

1985: Der Pirelli-Konzern ordnet seine Produktionsaktivitäten neu. Das 1872 gegründete und damals noch am Stadtrand Mailands befindliche Stammwerk „Bicocca“ liegt mittlerweile im Zentrum der stark gewachsenen italienischen Metropole. Die Produktion wird deshalb ausgelagert und Bicocca zum neuen Technologie- und Grundlagen-Forschungszentrum umgestaltet. In diesem Zusammenhang wird auch der deutsche Pirelli-Standort in Breuberg im Odenwald von einer reinen Produktionsanlage für alle Reifentypen zum Haupt-Produktions- und Entwicklungszentrum für Pkw-Breit- und Ultra-High-Performance-Bereifungen umgewandelt.

1986: Pirelli übernimmt die Reifenaktivitäten von Metzeler und konzentriert die Marke mit dem bekannten blauen Elefanten im Logo auf den Bereich Motorradreifen.

1988: Der Pirelli-Konzern übernimmt den US-Reifenhersteller Armstrong und weitet seine Aktivitäten damit auch auf den nordamerikanischen Markt aus.

1991: Die Sparte Landwirtschaftsreifen wird in ein Joint Venture mit dem schwedischen Konzern Trelleborg AB eingebracht, der den Bereich 2001 vollständig übernimmt und auch heute noch die Lizenzrechte für die Marke Pirelli Landwirtschaftsreifen innehat.

Sport

Pirelli ist Hauptsponsor des italienischen Fußballclubs Inter Mailand und des brasilianischen Fußballclubs Palmeiras. Pirelli ist auch Rückensponsor des schweizer Fußballclubs FC Basel. Pirelli liefert darüber hinaus die Einheitsreifen für die FIM World Superbike Weltmeisterschafts-Rennserie.

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Pirelli, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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