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Pinkafeld

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Basisdaten
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Oberwart (OW)
Fläche: 27,4 km²
Koordinaten: Koordinaten: 47° 22' N, 16° 7' O47° 22' N, 16° 7' O
Höhe: 399 m ü. A.
Einwohner: 5285 (30. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 193 Einwohner je km²
Postleitzahl: 7423
Gemeindekennziffer: 1 09 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Stadtgemeinde Pinkafeld
7423 Pinkafeld
Offizielle Website:
Politik
Bürgermeister: Kurt Maczek (SPÖ)
Gemeinderat: (2002)
(25 Mitglieder)
12 SPÖ, 11 ÖVP, 1 FPÖ, 1 Grüne
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Pinkafeld, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Pinkafeld ist eine, an der Pinka liegende, Stadtgemeinde im Burgenland im Bezirk Oberwart in Österreich.

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Pinkafö.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Ortsteile der Stadtgemeinde sind Hochart, Gfangen, Alt-Pinkafeld, Nord-Pinkafeld und Pinkafeld Stadt.

Geschichte

Schon in der Jungsteinzeit war das Gebiet des heutigen Pinkafeld besiedelt. Bei Ausgrabungen wurden 5000 Jahre alte Funde entdeckt, die aus etwa dieser Zeit stammen. Im 2. Jahrhundert nach Christus existierte dort eine keltische Siedlung mit Eisenverhüttungsanlage.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 860, als Ludwig der Deutsche dem Erzbischof von Salzburg unter anderem das Gut "ad Peinicahu" schenkte. Nachdem die Siedlung während der Güssinger Fehde 1289 zerstört worden war, war sie ab 1291 Vorort von Bernstein. Durch den König von Ungarn Ludwig den Großen gefördert, erreichte die Stadt 1397 ihre Unabhängigkeit. Pinkafeld erhielt damals das Marktrecht, sowie einige weitere Privilegien.

1436 fiel der Ort den Habsburgern zu, hatte jedoch während der Türkenkriege Schweres zu erdulden. 1529 wurde Pinkafeld geplündert, drei Jahre später sogar vollkommen zerstört. 1644, nach etwa 200 Jahren Herrschaft der Habsburger, erwarb Ádám Batthyány Bernstein und nahm 1649 dieses mitsamt Pinkafeld in das Ungarische Reich auf. 1658 ließ er in Pinkafeld ein Schloss erbauen, welches heute noch zu besichtigen ist.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Pinkafö verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Stadtgemeinde ist Pinkafeld seit 1937 (durch Verordnung erfolgte Weiterverleihung).

Verkehr

Eisenbahn

In Pinkafeld finden sich 3 Haltestellen der Pinkatalbahn. Momentan ist diese Strecke bis Großpetersdorf in Betrieb. In Planung bzw. Überlegung ist eine weitere Verlängerung der Strecke ins ungarische Szombathely.

Politik

Bürgermeister ist Mag. Kurt Maczek (befindet seit dem Jahr 2005 auch im Burgenländischen Landtag) von der SPÖ, Vizebürgermeister ist Mag. Karl Hirt von der ÖVP. Amtsleiter ("Amtmann") ist Wilhelm Catomio.

Die Mandatsverteilung (25 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 12, ÖVP 11, FPÖ 1, Grüne 1.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Batthyány, erbaut 1658 unter Ádám Batthyány (heute Landesberufsschule)
  • röm.-kath. Pfarrkirche, erbaut 1772 (nachdem die Kirche, die 1532 errichtet wurde, zu wenig Platz bot)
  • evang. Kirche
  • Friedhofskapelle, erbaut 1835 im Stil des romantischen Historismus von Karl Roesner
  • Kalvarienbergkirche

Weblinks

Wikipedia
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