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Pierre Deligne
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Pierre Deligne (* 3. Oktober 1944 in Brüssel) ist ein belgischer Mathematiker. Berühmt wurde er durch seinen vollständigen Beweis der Weil-Vermutungen.
Deligne studierte zunächst an der Freien Universität zu Brüssel, verbrachte jedoch zwischenzeitlich ein Jahr an der École Normale Supérieure. Später wechselte er zum Institut des Hautes Études Scientifiques, zunächst als Gast, ab 1970 als ständiges Mitglied. Hier arbeitete er mit Alexander Grothendieck zusammen, weiterhin auch mit Jean-Pierre Serre (über l-adische Darstellung von Modulformen und Funktionalgleichungen von L-Funktionen) und David Mumford.
In seine Zeit beim IHES fiel auch sein Beweis der Weil-Vermutungen. Im Umfeld dessen arbeitete er im Rahmen des Grothendieckschen Forschungsprogramm an Fragen der Hodge-Theorie, Kategorientheorie und der Theorie der Motive.
Auszeichnungen
Für sein Werk hat Deligne zahlreiche Preise gewonnen. Unter anderem 1978 die Fields-Medaille, 1988 den Crafoord-Preis und 2004 den Balzan-Preis.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Deligne, Pierre |
| KURZBESCHREIBUNG | belgischer Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | 3. Oktober 1944 |
| GEBURTSORT | Brüssel |
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