Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Philips

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:Disambig-dark.svg Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Philips (Begriffsklärung).
Koninklijke Philips Electronics N.V.
Bild:Philips-Logo.svg
Unternehmensform N.V. (Naamloze Vennootschap)
Slogan sense and simplicity
Gründung 1891
Unternehmenssitz Groenewoudseweg 1
5621 BA, Eindhoven, Niederlande
Unternehmensleitung Gerard Kleisterlee (President & CEO)
Mitarbeiter 160.900 (2004)
Umsatz 30,3 Mrd. EUR
Branche Elektrotechnik
Produkte Medizintechnik, Elektrogeräte, Unterhaltungselektronik und Licht
Webadresse www.philips.com


Koninklijke Philips Electronics N.V. (Royal Philips Electronics; kurz Philips genannt) ist einer der weltgrößten Elektronikhersteller. Philips setzte 2004 30,3 Milliarden Euro (2002 31,8 Milliarden Euro) um und beschäftigte 160.900 Menschen (2002 166.000 Menschen) in über 60 Ländern. Philips ist in folgende Geschäftsbereiche eingeteilt: Medizintechnik, Elektro-Hausgeräte, Unterhaltungselektronik, Licht und Halbleiter.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmensgeschichte

Das Unternehmen wurde 1891 von Gerard Philips in Eindhoven (Niederlande) gegründet. Die ersten Produkte waren Glühlampen. Die erste Fabrik besteht heute noch als Museum. In den 1920er Jahren begann die Firma mit der Produktion anderer Güter und 1939 stellten sie ihren ersten Elektrorasierer vor, den Philishave (in den USA seit Anfang der 1940er Jahre bekannt unter dem Namen Norelco).

1963 führte Philips die sehr erfolgreiche Compact Cassette (CC) ein. 1966, zum 75jährigen Bestehen der Firma, errichtete Philips in Eindhoven ein Evoluon genanntes Museum, das die Rolle der Technik in der menschlichen Gesellschaft darstellte.

1983 brachte Philips das im Hause erfundene und in Zusammenarbeit mit Sony zur Marktreife geführte optische Speichermedium Compact Disc (CD) auf den Markt.
Das in Zusammenarbeit mit Grundig entwickelte Videosystem Video2000 wurde aber im Vergleich zu den Konkurrenzsystemen Betamax und insbesondere VHS kein Erfolg. Obwohl es die qualitativ bessere Technik darstellte, konnte es sich auf Grund anderer Großhersteller, welche sich dem Standard "VHS" verschrieben hatten, letztlich nicht durchsetzen.

Ebenso erwies sich die von Philips entwickelte Digitale Compact Cassette (DCC) als wenig erfolgreich, sie konnte sich nicht gegen die Formate CD-R und CD-RW durchsetzen.

Allerdings entwickelten sich Produkte wie Fernsehbildröhren, als auch Laufwerke für Autoradios als extremer Erfolg.

Im Oktober 1985 gab es ein Joint Venture zwischen dem bedeutenden Chemiekonzern DuPont und Philips, aus dem sich das Unternehmen Philips & DuPont Optical (PDO) entwickelte, welches sich auf die Herstellung von Audio-CDs spezialisierte [1]. Es entstanden CD-Presswerke u.a. in Langenhagen (Deutschland), Blackburn (England), Wilmington (USA) und Frankreich.

Tochterunternehmen und Firmenübernahmen

Über die Jahre kaufte Philips mehrere Firmen auf, unter anderem Magnavox, Signetics, Mullard, Paradise Systems, GTE Sylvania und VLSI (Dadurch bildet sich ein Oligopol).

In Deutschland unterhält Philips u.a. in Aachen seit 1934 Produktionsstätten. Zunächst für Radiogeräte in der Jägerstraße, seit dem Krieg in Rothe Erde ein Werk zur Produktion von Leuchtmitteln, in dem heute Niedervolt-Halogenlampen und Autolampen hergestellt werden. Seit 1963 verfügte dies über eine eigene Glashütte namens Granus. Diese Glashütte wurde aber bald auf die Produktion von Fernsehglas umgestellt. Mit diesem Fernsehglas wurde die auf dem gleichen Gelände errichtete Bildröhrenfabrik beliefert.

Die Glas- und Bildröhrenaktivitäten wurden im Jahre 2000 in ein Joint Venture mit dem koreanischen LG-Konzern eingebracht (LG.Philips Displays). LG.Philips Displays hat dann im Jahre 2003 die Bildröhrenfabrik geschlossen und im Januar 2006 für die Glasfabrik unter dubiosen Umständen Konkurs angemeldet.

Von 1984 bis 1998 gehörte auch die Grundig AG zur Philips-Gruppe. 1979 übernahm Philips bei der Felten & Guilleaume Carlswerk AG in Köln die Mehrheit, firmierte 1982 den größten Teil des Unternehmens unter Philips Kommunikations Industrie AG (PKI) um, brachte die Energietechniksparte als Felten & Guilleaume Energietechnik AG an die Börse und verkaufte 1993 die Glasfasersparte von PKI an Nokia. Die Netzwerksparte von PKI wird drei Jahre später an AT&T verkauft. 1991 wird die Narva in Plauen von Philips übernommen. Durch die Akquisition der C.H.F. Müller in Hamburg 1927 gelang Philips der Eintritt in den Markt für Röntgengeräte insbesondere auf dem Gebiet der Medizintechnik (Philips Medizin Systeme GmbH).

In den Standorten Hamburg und Böblingen betrieb die Philips Semiconductors GmbH Deutschland Halbleiterwerke. Die gesamte Halbleitersparte des Konzerns wurde im vierten Quartal 2006 verselbständigt und zu 80,1% an die US-Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts & Co., Silver Lake Partners und AlpInvest verkauft. Seit dem 1. Oktober 2006 firmiert die neue Gesellschaft unter NXP Semiconductors mit dem Namenszusatz founded by Philips. Als Folge dieses Übergangs werden im Böblinger Standort des Unternehmens (ICB) nach nicht einmal 6 Monaten ca. 550 Mitarbeiter und ca. 100 Mitarbeiter von Lieferanten entlassen, um dem Börsengang nicht im Weg zu stehen.

Bisherige Geschäftsführer

Produktliste

Weblinks

Quellen

  1. Philips and DuPont Company form Philips DuPont Optical (PDO) joint venture to manufacture and market optical discs. [1]
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Philips, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Philips, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge