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Phasenschieber
Aus Kefk.
Ein Phasenschieber ist eine elektronische Schaltung, die als Oszillator wirkt und eine sinusförmige Wechselspannung erzeugt.
Das Schaltungsprinzip basiert auf einer invertierenden Verstärkerstufe (Phasenverschiebung 180°) und einem RC-Netzwerk mit phasenverschiebender Wirkung im Rückkopplungszweig. Bei derjenigen Frequenz, für die die Phasenverschiebung dieses Netzwerks genau 180° beträgt, ist die Schwingungsbedingung erfüllt (dass die Phasenverschiebung nämlich insgesamt 360° oder ein Vielfaches davon betragen muss), und die Schaltung kommt mit dieser Frequenz in Schwingung.
Kritisch ist bei dieser Schaltung die Auslegung des Verstärkungsfaktors der Verstärkerstufe. Ist er zu groß, kann der Verstärker in den Begrenzungsbereich geraten, die Schwingungsform in den Extrema abkappen und damit für Verzerrungen sorgen. Ist der Verstärkungsfaktor zu klein, schwingt der Generator womöglich gar nicht erst an. Zusätzlich muss man das Signal möglichst hochohmig auskoppeln, um nicht durch die Belastung der Verstärkerstufe einen zusätzlichen Störeinfluss auszuüben.
