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Peter Sitte

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Peter Sitte (* 8. Dezember 1929 in Innsbruck) ist ein deutscher Biologe.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Sitte studierte Botanik, Chemie, Experimentalphysik und Philosophie an der Universität Innsbruck, wo er 1984 mit einer Arbeit über den Feinbau pflanzlicher Zellwände promovierte. 1958 wurde er mit einer Arbeit über die Ultrastruktur von Wurzelzellen der Erbse habilitiert.

Nach seiner Habilitation wurde Sitte an die Universität Heidelberg berufen, wo er mit der Leitung des Elektronenmikroskopie-Labors am Botanischen Institut betraut und zum außerordentlichen Professor für Zellenlehre und biologische Elektronenmikroskopie ernannt wurde. 1966 erhielt Sitte einen Ruf als Professor für Zellbiologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

In Freiburg haben Sitte und seine Mitarbeiter verschiedene Bereiche der pflanzlichen Zellbiologie bearbeitet, so die Chromoplasten in den Zellen von Blüten und Früchten sowie die Gerontoplasten des Herbstlaubes. Weitere Forschungsobjekte waren die komplexen Plastiden der Cryptomonaden und das damit verbundene Problem der Zellevolution durch sekundäre Endozytobiose.

Werke

  • Sitte ist einer der fünf Autoren der 2002 erschienenen Ausgabe des Strasburger.

Mitgliedschaften und Ehrungen

Weblink

Wikipedia
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