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Perkutane transhepatische Drainage

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Bild:PTD-Stent.jpg
Perkutan transhepatische Drainage. Der transhepatisch gelegte Drahtstent hat sich nocht vollständig in der Tumorstenose entfaltet

Die perkutane transhepatische Drainage = PTD ist ein röntgenologisches Verfahren der direkten perkutanen Drainageeinlage in die Gallenwege nach erfolgter PTC (Perkutane transhepatische Cholangiographie) bei der mit Hilfe einer dünnen Hohlnadel unter Sedierung und Lokalanästhesie perkutan durch Punktion der Leber in das Gallenwegsystem Röntgenkontrastmittel eingebracht wird.

Das Verfahren wird alternativ zur ERCP angewandt, (s.PTC).

Durch die PTD kann gestaute Gallenflüssigkeit nach außen über eine Drainage abgeleitet werden. Durch mehrschrittiges Aufdehnen des Zugangsweges kann eine (Cholangioskopie), d.h. eine direkte Endoskopie der Gallenwege erfolgen.

Wenn eine Passage der Gallengangsstenose gelingt, kann die Ableitung der Gallenwege auch in den Dünndarm erfolgen. In diesem Fall ist es möglich, einen Drahtstent perkutan zu legen, der den Galleabfluß aus den Gallenwegen in den Dünndarm langfristig wiederherstellt. (s. Abb.)

Bei Gallengangssteinen ist es möglich per Cholangioskopie eine Steinzertrümmerung (z.B. elektrohydraulisch) durchzuführen.


Weblinks

Wikipedia
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