Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Perkutane transhepatische Cholangiographie

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:PTC.jpg
Perkutan transhepatische Cholangiographie. Der Gallengangskatheter kommt von rechts (linker Bildrand) und liegt mit einer Schlaufe vor der Tumorstenose des Gallengangs

Die perkutane transhepatische Cholangiographie = PTC ist ein röntgenologisches Verfahren der direkten Cholangiographie, bei dem mit Hilfe einer dünnen Hohlnadel in Lokalanästhesie perkutan durch Punktion der Leber in das Gallenwegsystem Röntgenkontrastmittel eingebracht wird, wodurch eine Darstellung der Gallenwege inner- und außerhalb der Leber möglich ist. Zusätzlich ist es möglich über diesen Zugang eine Ableitung der Gallenflüssigkeit nach außen über eine Drainage herzustellen (PTD), um einen Rückstau in den Gallenwegen zu beseitigen.

Das Verfahren wird alternativ zur ERCP angewandt, wenn der transpapilläre diagnostische Zugang zu den Gallenwegen nicht möglich ist. Hierzu gehören endoskopisch nicht passierbare Stenosen in Speiseröhre, Magen oder Duodenum, Zustand nach Magen- und Zwölffingerdarm- sowie Bauchspeicheldrüsenoperationen, die Tumorzerstörung der Papillenregion oder die mit ERCP-Sonden nicht passierbare Gallengangsstenose.


Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Perkutane_transhepatische_Cholangiographie, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge