Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Perg

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Bild:Wappen at perg.jpg Bild:Map at perg.png
Basisdaten
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Bezirk Perg (PE)
Fläche: 27 km²
Einwohner: 7.516 (Stand: Oktober 2006)
Höhe: 250 m ü. A.
Postleitzahl: 4320
Vorwahl: 07262
Geografische Lage: Koordinaten: 48° 15′ 01" N, 14° 38′ 01" O48° 15′ 01" N, 14° 38′ 01" O
Gemeindekennziffer: 41116
Verwaltung: Stadtgemeinde Perg
Hauptplatz 4
4320 Perg
Offizielle Website: http://www.perg.at
E-Mail-Adresse: stadtamt@stadt.perg.at
Politik
Bürgermeister: Hermann Peham (ÖVP)

Perg ist eine im oberösterreichischen Mühlviertel gelegene Bezirkshauptstadt. Sie liegt auf einer Seehöhe von 250 m im unteren Mühlviertel und hat ca. 7.500 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Perg liegt inmitten des Bezirkes Perg auf 250 m Höhe im Mühlviertel am nördlichen Rand der fruchtbaren Machlandebene am Übergang zu den Ausläufern des Böhmischen Granitplateaus wenige Kilometer nördlich der Donau. Das Gemeindegebiet grenzt im Westen an Schwertberg, im Norden an Allerheiligen und Windhaag, im Osten an Münzbach und Arbing, im Süden an Mitterkirchen und Naarn. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,1 km, von West nach Ost 6,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 26,5 km². 17,7 % der Fläche sind bewaldet, 68,7% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Die Naarn durchfließt die Gemeinde von Nord nach Süd, zuerst in einem engen, tiefeingeschnittenen Durchbruchstal, dann im Machland im regulierten Bett des Naarnkanals.

Auch verkehrspolitisch bildet Perg eine wichtige Drehscheibe: Donauuferbahn und Bundesstraße 3 erschließen den Bezirk in westöstlicher Richtung.

Ortschaften: Aisthofen, Auhof, Dörfl, Karlingberg, Kropfmühle, Lanzenberg, Lebing, Lehenbrunn, Mitterberg, Obervormarkt, Pasching, Perg, Pergkirchen, Thurnhof, Tobra, Untervormarkt, Weinzierl, Zeitling.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Rot auf schwarzem Dreiberg ein silbernes, auf der mittleren und hinteren Kuppe stehendes, aufgerichtetes Einhorn. Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß-Schwarz.

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. 1269 gewährte König Ottokar von Böhmen, damals auch Herzog von Österreich, den Bürgern von Perg Handelsvorrechte. 1349 starben ein Drittel der Bewohner an der Pest. Seit 1490 wird der Ort dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. 1542 wurde Perg eine selbstständige Pfarre. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau", 1939 wurden die Dorfgemeinden Weinzierl und Pergkirchen der Gemeinde Perg angeschlossen. 1969 erfolgte die Stadterhebung. Seit September 1989 besteht zwischen Perg und der oberbayrischen Stadt Schrobenhausen eine Städtepartnerschaft. Seinen Namen erhielt die Stadt durch die "Herren von Perge" welche die Stadt gegründet haben.

Öffentliche Einrichtungen

Perg ist Sitz vieler Ämter, Institutionen und Behörden, unter ihnen: Stadtgemeinde, Bezirkshauptmannschaft, Finanzamt, Bezirksgericht, AMS, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Bauernkammer.

In der Liste der in Perg ansässigen Schulen finden sich unter anderem 2 Hauptschulen, eine Bundeshandelsakademie und Handelsschule, ein Bundesoberstufenrealgymnasium, eine Höhere Technische Lehranstalt für Elektronische Datenverarbeitung (EDV)und betriebliche Organisation, eine Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, ein Polytechnischer Lehrgang und die Landesmusikschule. Ab dem Schuljahr 2007/08 wird eine Fachschule für Datenverarbeitung die Liste der Schulen erweitern.

Wirtschaft

Perg ist Sitz internationaler Konzernzentralen von HABAU, TERRA Technik und PETSCHL. Markenfirmen wie MANNER, SYNTHESA oder CAPATECT erzeugen hier ihre Produkte. Perg ist Standort vieler Klein- und Mittelbetriebe, die regionale Produkte und die Marken der weiten Welt anbieten.

Kultur und Freizeit

Auch im Sport- und Freizeitbereich hat Perg viel zu bieten: die Machland-Badewelt, das Waldbad, Bezirkssporthalle, das Jugendzentrum, Tennis-, Squash- und Turnhalle, Fußball-, Tennis- und Faustballplätze sowie ein Skatepark stellen ein reichliches Angebot für sportliche Betätigung dar. Weiters bietet sich die Benützung der herrlich angelegten Rad- und Wanderwege an.

Das Pergfest, das alljährlich im Spätsommer stattfindet, verwandelt das Stadtzentrum in einen riesigen Freiluftkonzertsaal und zieht ebenso wie die jährlich im Juli stattfindenden Mühlviertler Kinderspiele (MÜKIS) der Pfarre Perg Besucher aus der ganzen Umgebung an.

Zu den großen Sportvereinen zählen die ASKÖ, die UNION und der ÖTB Perg. Mit einer breiten Palette an Sportarten bieten sie mehreren hundert aktiven SportlerInnen die Möglichkeit den jeweiligen Lieblingssport auszuüben. In den Sparten Fußball, Faustball, Turnen und Volleyball wird neben dem Erwachsenensport besonders auf die Nachwuchsarbeit Wert gelegt.

Perg ist eine Stadt mit sehr reichem Kulturleben: Theateraufführungen, Vorträge, Ausstellungen und Konzerte werden laufend von Privatpersonen ebenso angeboten wie von den bestehenden Vereinen wie beispielsweise Heimatverein, Stadtmusikkapelle, Musikverein Pergkirchen, Theatergruppe, Puppenbühne, Kammerchor, Katholisches Bildungswerk. Einige davon wirken neben österreichweit bekannten Künstlern jährlich bei Oberösterreichs größtem Kinderkulturfest, den Mükis (Mühlviertler Kinderspielen), mit.

Infrastruktur

Neben den bestehenden 3 Kindergärten des Kindergartenvereines Perg und der Spielwerkstatt Unteres Mühlviertel sowie der Pflichtschulen (Volksschulen Perg und Pergkirchen, 2 Hauptschulen, Polytechnische Schule) ist Perg auch Standort eines Bundesoberstufen-Realgymnasiums, einer Bundes-Handelsakademie und Bundes-Handelsschule, einer Höheren Lehranstalt und einer Fachschule für wirtschaftliche Berufe, einer Höhere Technischen Bundeslehranstalt für EDV und Organisation, ab dem Schuljahr 2007/08 einer Fachschule für Datenverarbeitung, einer Volkshochschule sowie einer Landes[musikschule] und damit Schul- und Ausbildungszentrum von überregionaler Bedeutung.

Perg ist auch ein Ärztezentrum: Neben einem Erste-Hilfe-Zentrum und einer Notarztstation haben praktische Ärzte, ein Facharzt für Augenheilkunde, für Lungenkrankheiten, für Hautkrankheiten, für Frauenheilkunde, für Orthopädie, für Radiologie, für Urologie, für Neurologie, für Innere Medizin, für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, sowie ein Facharzt für Kinderkrankheiten in der Stadt ihre Praxis.

Politik

Bürgermeister ist Hermann Peham von der ÖVP. Der Gemeinderat besteht aus 31 Mitgliedern (16 ÖVP, 13 SPÖ, 2 FPÖ).

Sehenswertes

Bild:Perg Einhorn.jpg
Kupfereinhorn am Hauptplatz
Bild:Perg Seifensiederhaus.jpg
Seifensiederhaus am Hauptplatz
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/5/5a/Perg_Kalvarienbergkirche.jpg': No such file or directory.
Kalvarienbergkirche
Bild:Perg Rathaus.jpg
Rathaus am Hauptplatz

Kleinere und größere Sehenswürdigkeiten der Stadt Perg in alphabetischer Reihenfolge:

Burgfriedstein

Als Burgfried wurde jener Bezirk bezeichnet, der sich innerhalb des besonders markierten Gebietes einer Stadt oder eines Marktes befand. Burgfriedgrenzen waren dem Gemeinwesen seit alters her Gegenstand höchster Aufmerksamkeit und Obsorge. In Perg ist ein Hauptburgfriedstein in der Greiner Straße 9 erhalten geblieben.

Einhorn-Skulptur

Das Einhorn ist als Wappentier der Stadt Perg auch durch eine Kupferskulptur am Hauptplatz vertreten. Dieses Einhorn wurde zur Feier des 75 jährigen Jubiläums der HS1-Perg von ihren Schülern als Projektarbeit hergestellt. Die Übergabe an die Vertreter der Stadtgemeinde Perg erfolgte am 7. Juli 2004.

Erdstall (Ratgöbluck´n) im Stephaniehain

Der Erdstall, im Volksmund "Ratgöbluckn", befindet sich in dem 1881 vom Verschönerungsverein als Spazierweg angelegten, nach der Gemahlin Erzherzog Rudolfs, Prinzessin Stephanie von Belgien, benannten Stephaniehain, und ist ein in Sandstein und Flins gehauenes unterirdisches stark verzweigtes Gänge- und Kammernsystem, das wie viele andere auch, vor ca. 1000 Jahren als Zufluchts- und Versteckmöglichkeit angelegt wurde. Es besteht aus 8 Kammern , 2 Sitz- und 19 Lichtnischen und hat eine Gesamtlänge von 106 Metern.

Heimathaus - Stadtmuseum

Hier wird die Geschichte von Perg bzw. seiner Umgebung dokumentiert. Schwerpunkt der Schausammlungen liegen in der für Perg bedeutenden Stein- bzw. Mühlsteinindustrie, den Ausgrabungen aus dem Gräberfeld Auhof (8. bis 10. Jahrhundert) und Funden aus der Burgruine Mitterberg. Seit 2004 ist die Dauerausstellung "Kätes Puppenwelt" mit über 400 Exponaten im Heimathaus zu sehen.

Kalvarienbergkirche

1734 beschloss der Rat des Marktes Perg, die Kalvarienbergkirche zu bauen. Die Bauarbeiten dauerten bis 1754. Der spätbarocke Rundbau mit elliptischem Grundriss und Rokoko-Einrichtung wurde im Jahr 1765 "Zum gekreuzigten Erlöser" geweiht. Die Kalvarienbergkirche steht nur wenige hundert Meter vom Hauptplatz entfernt auf einer Anhöhe im Norden der Stadt, und kann über einen gekennzeichneten Weg erreicht werden.

Kapelle Aisthofen

Nach dem Dorfbrand 1885 wurde diese Kapelle errichtet und 1890 fertiggestellt. Die Kapelle wurde 1987 innen vollständig restauriert.

Karbrunnen (Korbbrunnen) Marktbrunnen

Dieser Karbrunnen (Koarbrun, Korbbrunnen) aus Granit wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet. Er hat eine achteckige Form mit vier Wasserspeiern und einfachem Pyramidenaufsatz.

Mühlsteinbruch

1391 werden erstmals die Perger "Steinbrecher" erwähnt. 1582 bestätigt Kaiser Rudolf II. die Handwerksordnung der Perger Mühlsteinbrecher. Nach dem ersten Weltkrieg starb der Beruf des Mühlsteinbrechers nach und nach aus. Der Mühlsteinbruch "Scherer" gehört heute zu den Außenanlagen des Perger Stadtmuseums und kann auf Anfrage besichtigt werden. Ein weiterer Mühlsteinbruch befindet sich im "Kerngraben". Dieser wurde 1937 eingestellt.

Nepomuk-Statue

Diese Statue ist an die 200 Jahre alt und steht seit 1973 an der Südseite der Pfarrkirche.

Oldy-Kai, das etwas andere Privatmuseum

Die Sammlung umfasst alte Radios, Grammophone, Tonbandgeräte und Zweiradnostalgie (Fahrräder, Mopeds, Motorräder, Hilfsmotoren, Schauwerkstatt, Werbetafeln).

Pestsäule

Diese dem Blocksäulentypus angehörende Pestsäule aus Granit stammt aus 1681, befand sich ursprünglich in der Nähe des heutigen Perger Bahnhofes und steht seit 1968 an der Nordseite der Pfarrkirche Perg. Sie wurde 1990 renoviert.

Pfarrkirche Perg

Von der ursprünglichen romanischen Kirche lässt sich in der Ostwand des Langhauses noch das alte Mauerwerk feststellen (14. Jahrhundert). Die Kirche wurde weitgehend gegen Ende des 15. Jahrhunderts im Stile der Spätgotik zu einer dreischiffigen Hallenkirche umgebaut. Der Turm wurde 1480 und 1528 erhöht. 1851 erhielt der Turm die Ecktürmchen und den Pyramidenhelm. Bemerkenswert ist die Sessions-Nische an der Südwand und das vermauerte Südtor (um 1530). Ein interessantes Inventar ist das spätgotische Rotmarmor-Taufbecken von 1514 mit einem barocken hölzernen Deckel. Urkundlich erwähnt wurde die Kirche "St. Jakobi" erstmals 1363. 1542 erfolgte die Erhebung zur eigenständigen Pfarre. 1863 spielte Anton Bruckner auf der ehemaligen Perger Orgel.

Pfarrkirche Pergkirchen

Die Pfarrkirche Pergkirchen wurde 1088 erstmals urkundlich erwähnt. Der barocke Hochaltar stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, ansonsten ist die Einrichtung neugotisch.

Pranger

Der Pranger am Hauptplatz von Perg stammt aus dem Jahr 1583. Er ist eine Vierkantsäule aus Granit und ist mit einigen volkstümlichen Ornamenten versehen.

Rathaus

1736 wurde die Marktkanzlei am Hauptplatz von Perg errichtet. 1876 das heutige Rathaus nach einem Brand neu im klassizistischem Stil errichtet. Architekt und Baumeister sind unbekannt. Eine bauliche Annäherung an die Wiener Ringstraßenbauten ist zu erkennen.

Ruine Mitterberg

Die Ruine Mitterberg liegt etwa 3km östlich von Perg auf einem Felshügel bei Pergkirchen (Ortschaft Thurnhof). Im 17. Jhdt. wurden Teile der Burg zum Schloßbau zu Windhaag verwendet. Es sind daher nur mehr Teile der Ringmauer mit Rundtürmen und ein Stumpf des Bergfriedes erhalten. Ehemals war Mitterberg die größte Burg im Mühlviertel und Sitz des Landgerichtes Machland.

Scherer-Mühlsteinbruch

1391 werden erstmals die "Perger Stainprecher" erwähnt. 1582 bestätigt Kaiser Rudolf II. die Handwerksordnung der Perger Mühlsteinbrecher. Die Zunft der Mühlsteinbrecher bestand bis 1859. Nach dem ersten Weltkrieg starb der Beruf des Mühlsteinbrechers nach und nach aus. Die heutige Freilichtanlage - der letzte Rest des großen Steinbruchs - wurde 1988 wieder zugängig gemacht.

Schloss Auhof

Als erster Besitzer des Schlosses ist 1430 Hanns der Rauber bekannt. Im Laufe der Jahrhunderte ging Auhof mehrmals an andere Geschlechter über. Zu Ehren des Heiligen Bernhard, der den Orden der Zisterzienser gründete, bekam das Schloss Auhof den Namen St. Bernhardsdorf. Heute ist das Schloss im Besitz der Familie Löw-Baselli.

Seifensiederhaus

Das Seifensiederhaus wurde im Jahr 1563 erbaut, und von 1662 bis 1879 als Seifensiederei verwendet. Die barocke Fassade mit Stuckverzierungen und Fensterkörben stammt aus dem Jahr 1720. Das Seifensiederhaus erstrahlt nach einer Generalsanierung seit 2000 in neuem Glanz und beherbergt heute das City-Cafe, die City-Bar sowie Büros und Wohnungen.

Steinbrecherhaus

Im Bereich des Scherer-Mühlsteinbruches ist dank der guten Pflege der Besitzerfamilie Stockinger ein Häuschen erhalten geblieben, das einst einer Steinarbeiterfamilie als Wohnung gedient hat. Mit seinen niedrigen Zimmern, kleinen Fenstern und der in einem gewölbten Raum untergebrachten, gut erhaltenen Rauchkuchl gibt dieses Haus Einblick in die Lebensweise früherer Zeit. Das Haus wird ab 2007 vom Verein "Steinbrecherhaus" für Museumszwecke eingerichtet.

Waldbad

Am Eingang des Naarntales liegt die um die Jahrhundertwende gebaute öffentliche Badeanstalt 'Schwimmschule'. Diese Anstalt besuchen viele Feriengäste. Die Schwimmschule, das Bad, vom hiesigen Verschönerungsverein bestens erhalten, bietet angenehmste Sommer- und Wasserfreuden für jung und alt. Von großem Wert ist die Vergrößerung des Schwimmschulpatzes für Sonnenbäder und Freiluftspiele. Es finden jährlich Beachvolleyballmeisterschaften statt, die eine große Bereicherung für die Perger Jugend darstellen.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Franz Auzinger, Monsignore, Konsistorialrat, 36. Pfarrer von Perg (*1925)
  • Josef Brandstetter, Bürgermeister von Pergkirchen (*1858, †1927)
  • Josef Eichinger, Gemeinderat, Mitglied des Gemeindeausschusses (*1889, †1965)
  • Sebastian Fries, Gasthausbesitzer, Mühlsteinfabrikant, Kommunevorstand, Leiter der Sparkasse Perg (*1828,†1902)
  • Erich Halatschek, (*1925) Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Oberösterreich, Technischer Rat, Baumeister, Gründer des HABAU-Konzerns gemeinsam mit Georg Heindl
  • Karl Mayr, Konsistorialrat, 35. Pfarrer von Perg (*1892, †1963)
  • Anton Poschacher, Granitwerksbesitzer (*1841, †1904)
  • Leopold Pötscher, langjähriger Gemeinderat, Stadtrat und Vizebürgermeister
  • Johann Schober, österreichischer Jurist, Beamter, Wiener Polizeipräsident, Politiker, österreichischer Außenminister und dreimaliger Bundeskanzler, erster Präsident der 1923 gegründeten Interpol (*1874, †1932)
  • Johann Ev. Stauchner, 34. Pfarrer von Perg (*1868,†1928)
  • Josef Waidhofer, Finanzbeamter, Bürgermeister und Abgeordneter zum oberösterreichischen Landtag, (*1923, †1986)
  • Johann Wallner, Geistlicher Rat, Pfarrer von Pergkirchen (*1876, †1965)
  • Hans Weinzinger, Amtssekretär der Bezirkshauptmannschaft, umfangreiche Verdienste um das Musikleben von Perg(*1886, †1968)

Söhne und Töchter der Stadt

  • Maria Berger, österreichische Politikerin, Mitglied des Europäischen Parlaments, Justizministerin im Kabinett Gusenbauer I (*1956)
  • Josephus Calasanz Fließer, katholischer Bischof der Diözese Linz (*1896, †1960)
  • Kurt Gaßner, Nationalrat (seit 1997), Bürgermeister von Schwertberg (seit 1985)
  • Isa Haller (Ilse Halatschek), Schauspielerin (*1957)
  • Valentin Ladenbauer, Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, Apotheker, Landespräsident der OÖ. Apothekerkammer, Bezirksjägermeister, Stadt- und Gemeinderat sowie Ehrenringträger der Stadtgemeinde Perg (*1942, †2006)
  • David Brandl, Schwimmathlet 3-facher Ö-Staatsmeister, Österreich-Rekord über 400m Freistil, sowie 800m Freistil (*1987)

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

  • Josef Manner I. (*1865, †1947), Begründer der Josef Manner & Comp. AG (Erzeuger der legendären Mannerschnitten)

Sonstige Persönlichkeiten

  • Günther Maria Garzaner, österreichischer Schriftsteller, Mitglied des österreichischen P.E.N.-Club
  • Franz Hiesl, Mitglied der oberösterreichischen Landesregierung, Landeshauptmann-Stellvertreter, Gemeinderat von Perg
  • Peter Lichtenberger, österreichischer Autor mit Schwerpunkt antikes Römertum
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Perg, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge