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Pedro de Ribadeneira

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Pedro de Ribadeneira (* 1. November 1527 in Toledo; † 22. September 1611 in Madrid) war ein spanischer Jesuit, Ordenspolitiker und -Historiker.

Ribadeneira trat im Alter von dreizehn Jahren als Page in den Dienst des Alessandro Farnese. 1540 wurde er in die Gesellschaft Jesu auf genommen. Ribadeneira studierte in Paris, Löwen und Padua. Ab 1549 war er als Lehrer der Rhetorik in Palermo und ab 1552 wurde er erster Leiter des Collegium Germanicum in Rom, wo Ribadeneira 1553 die Priesterweihe empfängt.

Ab diesen Zeitpunkt widmete sich Pedro de Ribadeneira der Konsolidierung und Ausbreitung der Gesellschaft Jesu. So war er Provinzial in der Toskana, Kommissar in Sizilien und Assistent der Ordensgenerale für spanische und portugiesischen Angelegenheiten.

1574 kehrt Ribadeneira in seine Heimat zurück und widmete sich, der schriftlicher Traditionssicherung der Jesuiten. So schreib er Biografien zu Ignatius von Loyola, Diego Laínez und Franz von Borgia. Er übersetzt die Werke von Augustinus und Albertus Magnus in Spanische, und schrieb ein Schisma zur englischen Geschichte das 16. Jahrhunderts. Die Schriftsteller und Schriften des Ordens hält Ribadeneira im Catalogus Scriptorum religionis Societatis Jesu, welches nach seinem Tod von Philipp Alegambe ergänzt werden sollte, fest.

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