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Patronenhülse

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Bild:Casing.jpg
Nach dem Schuss aus einem M4 wird die Patronenhülse ausgeworfen.

Die Patronenhülse ist der Teil einer Patrone, der das Treibmittel, meistens in Pulverform, einschließt. Den Abschluss bildet das aufgesetzte Geschoss. Der Hülsenboden nimmt dabei das Zündmittel in Form des Zündhütchens oder bei der Randfeuerpatrone im Hülsenbodenrand auf.

Eine Patronenhülse besteht aus Metall, Kunststoff oder Papier. Kunststoff- und Papierhülsen werden heute im wesentlichen nur noch bei Schrotpatronen verwendet. Metallhülsen bestehen meistens aus Messing, bei handelsüblicher Gewehr- und Pistolenmunition erfreuen sich auch lackiert Stahlhülsen zunehmender Beliebtheit, diese haben einen geringen Gewichtsvorteil und einen erheblichen Preisvorteil gegenüber Messinghülsen.

Wird die Patrone erst unmittelbar vor dem Schuss zusammengesetzt, so spricht man von einer Kartusche.

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