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Partnerwahl

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Der gesamte Artikel benötigt eine Generalüberholung, teilweise war er sachlich falsch oder völlig an der Thematik der Partnerwahl vorbei. Vgl. dazu auch die Artikel der fremdsprachlichen Wikis --217.95.199.20 19:51, 23. Apr. 2007 (CEST)

Bild:Youth and suitors.jpg
Bild aus einem persischen Manuskript (zwischen 1556 und 1565).

Die Partnerwahl ist der Vorgang, bei dem man eine andere Person (die auch bereits ein Sexualpartner sein kann) für eine kürzere oder langfristigere Zeitdauer zum Beziehungspartner wählt. Bei Menschen ist diese Wahl, auch bei mehrjährigen Partnerwahlen (Lebensgefährten, Ehe- oder Lebenspartner) nicht zwangsläufig mit einer Fortpflanzung oder dem Wunsch zur Fortpflanzung verbunden.

Beim Prozess der Partnerwahl spielen viele Faktoren eine Rolle. Sowohl die Gene als auch die Umwelt beeinflussen die Wahl maßgeblich. Menschen treffen ihre Wahl für oder gegen einen Partner nicht allein auf Basis sexueller Anziehungskraft, sondern auch aufgrund emotionaler und rationaler Überlegungen.

Inhaltsverzeichnis

Hypothesen

Es gibt hauptsächlich zwei Hypothesen zur Partnerwahl:

  • Die Homogamie-Hypothese besagt, dass man den Partner/die Partnerin nach den Kriterien aussucht, so dass die andere Person möglichst die gleichen Bedingungen (Abstammung, Alter, Bildungsniveau, sozialer Status, finanzielle Lage, Hobbys, politische Neigung, Religion) in eine Partnerschaft einbringt.
  • Die Heterogamie-Hypothese vertritt die Meinung, dass Gegensätze sich anziehen, dass man also hauptsächlich einen Partner sucht, der die entgegengesetzten Charaktereigenschaften in eine Partnerschaft einbringt.

Empirische Untersuchungen zeigen, dass beide Hypothesen in der Realwelt zutreffen, wobei die Homogamie weiter verbreitet ist. Eine Mischung von Partnereigenschaften im homogamen Bereich sollte bei den existenziellen Wertvorstellungen und sozialen Normen vorherrschen, während Hobbys und Interessen sich durchaus heterogam ergänzen. Eine entsprechende Untersuchung hat der US-Amerikanische Verhaltensforscher Steven Reiss im Jahr 2000 mit seinem Modell der Kausalattribution empirisch belegt. Mit Hilfe einer umfangreichen Untersuchung durch Befragung von über 6.000 Männern und Frauen aus den USA, Japan und Kanada, die das menschliche Verhalten auf 16 relevante Lebensmotive zurückführt, entwickelte er eine komplexe, nicht hierarchische Ordnung homogamer Grundmotive des Menschen, welche anschließend relativ populär geworden ist. Haben Partner bei den untersuchten grundlegenden Normen überwiegend gleiche oder ähnliche Wertvorstellungen, ist die Wahrscheinlichkeit überzufällig hoch für eine stabile Beziehung. Die Soziologie beschreibt darüber hinaus, dass Beziehungen, die über mehr als eine soziale Schicht hinweg begründet werden, unterdurchschnittlich erfolgreich stabil sind.

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Also ich denke das im 21. Jahrhundert vom Mann als Ernährer und Versorger, als dem großen Starken Geschlecht nicht mehr (in diesem Maße) die Rede sein kann. --217.95.199.20 19:51, 23. Apr. 2007 (CEST)

Grundsätzlich neigen heterosexuelle Menschen eher zu Partnerschaften, in denen dem Mann die wirtschaftlich dominante Rolle und eine größere Körperhöhe zugestanden bzw. abverlangt wird. Davon abgeleitet werden überzufällig häufig Partnerschaften begründet, in denen der Mann besser qualifiziert und körperlich leistungsfähiger erscheint.

Biologischer Hintergrund der Partnerwahl

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Die geschlechterspezifische Bezeichnung der Werbung eines Mannes um eine Frau wird sowohl im Tierreich als auch beim Menschen als Brautwerbung bezeichnet.

Männer haben, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, aufgrund des immer noch bestehenden biologischen Grundverhaltensmusters ihre Gene so breit wie möglich zu verteilen, eher wechselnde Sexualpartner als Frauen.

Frauen dagegen sind generell bestrebt, einen Partner mit bestmöglichen Genen für eine langzeitliche Beziehung zu finden. Hintergrund dessen bildet das Motiv nach den bestmöglichen Genen und den bestmöglichen Voraussetzungen für die Aufzucht der Kinder.

Biologische Attribute der Frau hinsichtlich der Partnerwahl

Es gibt bei Frauen Attribute, die einem potentiellen Partner Auskunft über die Erfolgsaussichten auf gemeinsame Nachkommen und dessen Aufzucht geben. Die Haut kann einen starken Indikator für die reproduktiven Status geben. Menschliches Verhalten ist in diesem Gesichtspunkt einem Pfau ähnlich.

Von einigen Biologen wird die These vertreten, dass bei Frauen nicht der Brustumfang an sich für die Stillfähigkeit, somit für die Fruchtbarkeit wahrgenommen wird, sondern eher das Vorhandensein eines gebärfreudigen Beckens mit entsprechend üppigen Proportionen ausschlaggebend für den Eindruck eines fortpflanzungsfähigen Körpers ist. Die pralle Brust erweckt hingegen den Eindruck, dass bereits eine Schwangerschaft vorliegt oder der Körper schon Kinder geboren hat, welches das mögliche Interesse an ihr als Partnerin entscheidend verringert. Viele Biologen gehen davon aus, dass Frauen, welche noch nicht geboren haben, attraktiver wirken. Das verstärkt sich in der These, dass die Frauen durch das Gebären und durch die ausübende Mutterrolle typische (jugendliche) Verhaltensmuster ablegen.

Wichtige Kriterien zur Einstufung eines potentiellen Partners sind Jugendlichkeit (Kindchenschema), guter Ernährungszustand, die Fähigkeit zu gebären (Taille-Hüft-Verhältnis), fruchtbares Lebensalter (Ovulation), Gesundheit (lange gesunde Haare, glatte gesunde Haut). Eine Frau muss jedoch zwischen dem besten Genom, auf das von wirtschaftlichem Erfolg und Gesundheit geschlossen wird und häuslichen Eigenschaften für die lange Phase der Brutpflege, abwägen.

Biologische Attribute des Mannes hinsichtlich der Partnerwahl

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Weblinks

Literatur

Wikipedia
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