Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Papiersorten

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Dies ist eine Liste von Papiersorten:

Papiersorten, alphabetisch

  • Affichenpapier: Papiersorten für großformatige Plakate, meist holzhaltig und stark geleimt
  • Alfapapier: Sehr hochvolumige holzfreies Papier für umfangschwache Werke
  • Altpapier: Für Recyclingzwecke zur Papierfabrik zurückgeführte Papierabfälle aus Produktion, Handel, Haushalten, etc.
  • AP-Papiere: Papiere aus mindestens 70 % Altpapier
  • Aquarellpapier: Aquarellpapier ist ein Papier, das für die künstlerische Technik der Aquarellmalerei (dem Malen mit Wasser vermischbaren Pigmenten) optimiert ist. Das Papier kann aber auch für andere Zeichentechniken verwendet werden. Die Grammatur von Aquarellpapieren liegt zwischen 120 g/m² bis zu 850 g/m²
  • Ausstattungspapier: Papiersorten zur Verzierung oder optischen Verschönerung von Druckerzeugnissen
  • Banknotenpapier: Hochwertiges, dauerhaftes, mechanisch stark belastbares, mit Wasserzeichen und speziellen Fasern (UV-Licht-Reaktion) versehenes Sicherheitspapier mit hohem Baumwollanteil
  • Bibeldruckpapier: Sehr dünnes Papier für umfangreiche Werke, zwischen 25 und 60 g/m² (auch Dünndruckpapier genannt)
  • Bilderdruckpapier: Meist direkt in der Papiermaschine gestrichenes Papier. Der Strich kann bis 20 g/m² betragen.
  • Bücherpapier: Gut geleimte, tintenfeste und radierfähige Papiere aus hochwertigen Faserstoffen mit guter mechanischer Belastbarkeit.
  • Büttenpapier: Aus der Bütte von Hand geschöpftes Papier. Heute als Büttenpapier verkaufte Papiere sind meistens als Nachahmung mit moderner Technik hergestellte Papiere, z. B. für Glückwunschkarten
  • Buntpapier: Bezeichnung für farbige, lackierte, gemusterte, velourierte, bronzierte oder marmorierte Papiere
  • Chinapapier: Chinapapier ist ein besonders weiches, saugfähiges, meistens leicht gelbliches Papier, das hauptsächlich für Kupferstiche, insbesondere für Radierungen verwendet wird. Das eigentliche chinesische Papier aus Reisstroh, dem Bast des Papiermaulbeerbaumes u. ä. Rohstoffen hat in Europa keine Bedeutung erlangt
  • Daunendruckpapier: Bezeichnung für hochvolumige und stark auftragende Papiere (siehe Alfapapier und Dickdruckpapier)
  • Dickdruckpapier: Sehr hochvolumiges Papier aus speziellen Fasern und mit langfaseriger (röscher) Mahlung
  • Doppelwachspapier
  • Druckpapier: Ungestrichenes oder gestrichenes Papier für moderne Druckverfahren
  • Duplexpapier
  • Durchschlagpapier: Dünnes (30–40 g/m²), maschinenglattes, meist holzfreies und gut geleimtes Schreibmaschinenpapier
  • Eispapier: Eispapier (auch Eiskarton, Alabasterpapier) nennt man eine für Visitenkarten verwendete Papiersorte. Das Eispapier wird durch Auftragen einer dünnen Schicht essigsauren Bleioxids in wässriger Lösung mit einem kristallenen Überzug versehen, der an Eisblumen erinnert
  • Elfenbeinpapier: Elfenbeinpapier ist ein anstelle von Platten aus Elfenbein zur Miniaturmalerei benutztes Papier. Elfenbeinpapier besteht aus mehreren aufeinander geleimten, straff angespannten Blättern guten Zeichenpapiers. Es wird in der Art hergestellt, dass man die Oberfläche mit feinem Glaspapier abschleift und anschließend einen Anstrich aus Gips, mit Leimwasser angerührt, gibt, diesen Anstrich nochmals abschleift und schließlich das Ganze wiederholt mit einer schwachen Leimlösung tränkt
  • Etikettenpapier: Papier, das zur Herstellung von Etiketten benutzt wird
  • Feinpapier: Holzfreies und hadernhaltiges Papier
  • Filzpapier: Wird zum Einlegen weicher Arbeiten wie Brieftaschen verwendet
  • Fotopapier: Papiere zur Herstellung von Fotografien
  • Gestrichenes Papier: Papier, das mit einer ein- oder beidseitigen pigmenthaltigen Masse (Minimum 5 g/m²) beschichtet (bestrichen) wurde
  • Gummierte Papiere: Papiere, die mit einer klebenden Schicht versehen sind (z. B. Briefmarken)
  • Hadernhaltiges Papier: Papier mit mindestens 10 % Anteil aus Lumpen. Wird in erster Linie für Banknoten und Dokumente verwendet
  • Hochglanzpapier: Einseitig gussgestrichenes nicht kalandriertes Papier
  • Holzfreies Papier: Fälschliche Bezeichnung für holzstofffreies Papier. Papier mit höchstens 5 % (Gewichtsanteil) verholzten Fasern
  • Holzhaltiges Papier: Fälschliche Bezeichnung für holzstoffhaltiges Papier. Papier mit mindestens 5 % (Gewichtsnanteil) verholzten Fasern
  • Hygienepapier / Toilettenpapier
  • Japanpapier: Aus Japan importierte, meist handgeschöpfte Papiere aus Pflanzen wie Kozu, Mitsumata, Gampi, etc.
  • Kanzleipapier: Holzfreies, gut geleimtes Schreibpapier
  • Karbonpapier
  • Kohlepapier: Trägerschicht aus Papier mit Karbondruckfarben, die bei Druck zum Beispiel auf das nächste Blatt übertragen werden
  • Kopierpapier: Einseitig vorgespanntes Naturpapier für Kopiergeräte
  • Kraftpapier: Besonders reißfestes Papier für hohe Belastung
  • Krepppapier: Ein zur Erhöhung der Dehnbarkeit stark gefälteltes Papier, das durch Stauchen der Papierbahn in noch feuchtem Zustand während der Herstellung oder durch erneutes Anfeuchten entsteht
  • Küchenkrepp: Material, das z. B. für Haushaltsrollen benutzt wird und hohe Saugfähigkeit besitzt
  • Kunstdruckpapier: Beste Qualität aus der Gruppe der gestrichenen Papiere. Holzfreies oder leicht holzhaltiges Papier mit sehr glattem mindestens 20 g/m² starkem Strichauftrag je Seite
  • Kunststofffaserpapier / Kunststoffpapier: Zellstoffhaltige Papiere, denen Kunststofffasern beigemischt wurde oder die mit Kunststofffasern beschichtet (auch einseitig) oder imprägniert sind
  • Landkartenpapier: Papier, das zur Herstellung von Landkarten benutzt wir
  • Löschpapier: Sehr saugfähiges Papier mit hohem Volumen und lockerer Struktur
  • Metallisiertes Papier: Vorwiegend im Dekor- und Etikettenbereich eingesetztes Papier, das in Hochvakuum-Kammern mit einem hauchfeinen, aber dennoch dichten Metallüberzug (bei weit über 1000 °C) bedampft wurde
  • Metallkaschiertes Papier: Ein- oder beidseitig mit Metallfolie (mit Aluminium) beschichtetes Papier in matt oder glänzend. Für Dekor, Verpackung, Kälteschutz u. a.
  • Mittelfeine Papiere: Leicht holzhaltige Schreib- und Druckpapiere
  • Naturpapier: Ungestrichenes Papier ohne oder mit Oberflächenbehandlung oder Pigmentierung bis 5 g/m²
  • Offsetdruckpapier / Offsetpapier: Geleimtes, festes Papier mit guter Dimensionsstabilität. Maschinenglatt oder satiniert und rupffest
  • Pergamentpapier: Weitgehend fettdicht und nassfest gemachtes Zellstoffpapier
  • Pergamin: Hochsatiniertes, weitgehend fettdichtes und hoch transparentes (wenn nicht gefärbt) Papier
  • Plakatpapier: Einfarbiges, auch einseitig gestrichenes Papier mit guter Lichtechtheit und relativ undurchlässig für Klebstoffe
  • Recyclingpapier: Papier, die aus 100 % Altpapier hergestellt wurden
  • Rohpapier: Halbfertigprodukt zur weiteren Veredelung, wie zum Beispiel für den Streichvorgang zum Kunstdruckpapier
  • Saugpost: Voluminöses, saugfähiges Papier für das (früher verbreitete) Abzugsverfahren mit Schablonenvervielfältigern und Schablonendruckern neuerer Generation
  • SC-Papier: Stark kalandrierte, also in der Oberfläche geglättete und in der Dicke reduzierte Papiere
  • Schreibpapier: Papier, das sich zum beidseitigen Beschreiben eignen. Dies wird durch besondere Oberflächenleimung und Satinage erreicht
  • Seidenpapier: Sehr dünnes, holzfreies oder -haltiges Papier unter 25 g/m² Flächengewicht; Verpackungs- und Dekorationsmaterial
  • Selbstdurchschreibendes Papier: Man unterscheidet grundsätzlich Ein- und Mehrblattsysteme
  • Sicherheitspapier: Papiere z. B. zur Herstellung von Banknoten, Aktien etc.
  • Spannpapier: Spannpapier (auch Japanpapier genannt) ist ein papierähnliches Material, welches z. B. zum Bespannen von Flugmodellen benutzt wird. Früher wurde es auch für manntragende Flugzeuge verwendet. Es wird mit Spannlack auf die Tragfläche und Leitwerke (teilweise auch auf den Rumpf) aufgebracht und noch mehrere Male mit Spannlack bestrichen
  • Synthetisches Papier: Nassfestes Papier aus Kunststofffasern mit hoher Reißfestigkeit (vgl. Kunststoffpapier)
  • Thermopapier: Thermopapier ist eine Papiersorte, die auf der zu bedruckenden Seite mit einer thermosensitiven (hitzeempfindlichen) Schicht versehen ist. In dieser Schicht sind Pigmente, Binder, Farbbildner, Entwickler und Hilfsstoffe enthalten, die unter Einwirkung von Wärme einen meist schwarzen Farbstoff bilden
  • Tiefdruckpapier: Sehr saugfähiges (da wenig geleimtes) Papier mit weicher Oberfläche. Gute Stoffqualitäten geben hohe Festigkeit
  • Transparentpapier: Papier mit hoher Lichtdurchlässigkeit. Bei der Herstellung werden besonders ausgesuchte Zellstoffe in einem Refiner gemahlen (gequetscht), wodurch sich die Faseroberfläche vergrößert und die Lichtdurchlässigkeit (Transparenz) zunimmt. Dabei schließen sich die Poren und Zwischenräume des Papiers. Dadurch nimmt die Saugfähigkeit des Papiers ab, was insbesondere für Drucker einen zu beachtenden Faktor darstellt; wird auch – besonders farbig – gerne zum Basteln genommen
  • Trennpapier: Papier zum Trennen von Lagen (z. B. Wurst, Käse, aber auch andersartigen Materialien. Spezialanwendung von geseiftem Papier zur Herstellung (Schlagen) von Blattgold
  • Velourspapier, Flockpapier, Florpapier: Bezeichnung für ein Buntpapier mit rauher, samtartiger Oberfläche. Die Herstellungsweise ist dieselbe wie bei gestäubten Tapeten
  • Werkdruckpapier: Maschinenglattes, holzhaltiges oder holzfreies Papier mit hohem Füllstoffanteil. Oft auch als Dünn- und Dickdruckpapiere gefertigt
  • Zeichenpapier: Hadernhaltiges oder holzfreies, gut oberflächengeleimtes Papier mit hoher Radier- und Abwaschfestigkeit
  • Zeitungsdruckpapier: Ligninhaltiges Papier zur Herstellung von Zeitungen
  • Zigarettenpapier: feinstes Papier, durch spezielle Imprägnierung glimmfähig gemacht, tlw. zu Blättchen vorgeschnitten und mit Randgummierung für „Selbstdreher“ versehen, möglichst rückstandslose, geruch- und geschmacksneutrale Verbrennung

Kartonsorten, alphabetisch

  • Bristolkarton: Aus mindestens drei Schichten geklebter Karton, wobei die Deckschichten holzfrei sind
  • Chromoduplexkarton: Karton mit einseitigem Strich von etwa 12 g/m². Das Vorprodukt ist der Duplexkarton
  • Chromoersatzkarton: Faltschachtelkarton, einseitig glatt, mit heller, stark holzhaltiger Einlage und ein- oder beidseitiger holzfreier Deckschicht
  • Chromokarton: Karton mit einseitigem Strich von etwa 18 g/m². Das Vorprodukt ist der Chromoersatzkarton
  • Duplexpappe / Duplexkarton: Mehrlagiger Karton mit grauer Einlage, grauer Rückseite und holzfreier oder nur leicht holzhaltiger Deckschicht
  • Eierkarton: Pappe in Muldenform aus Holzschliff
  • Filzpappe: Wird zum Einlegen weicher Materialien, wie z. B. Brieftaschen verwendet
  • Finnpappe: Säurefreie, gelbliche Pappe, die aus Holzschliff hergestellt wird. Hauptsächlich im Modellbau verwendet
  • Getränkekarton: Zur Herstellung von Milch- oder Saftkartons etc.
  • Graupappe: Graupappe deshalb, weil die Färbung grau ist
  • Handpappe: Ältere Bezeichnung, weil diese Pappe nach dem Aufwickeln der dünnen Lage zu einer dickeren Pappe von Hand abgenommen wurde
  • Hartpappe: Hartpappe ist eine Vollpappe, die durch Aufwickeln und Zusammengautschen mehrerer feuchter Faserstofflagen auf einer Formatwalze hergestellt wird und besonders biegefest und sehr zäh ist
  • Holzpappe: Pappe mit großem Anteil an Holzstoff
  • Karteikarton: Zur Herstellung von Karteikarten
  • Kartonagenpappe: Zur Herstellung von Verpackungskartons
  • Kistenpappe
  • Lederpappe: Braune Pappe aus mindestens 30 % Braunschliff. Dadurch besonders zäh und geschmeidig, z. B. für Kartonagen und Koffer
  • Manilakarton: Früher aus Manilahanf (Abfälle wie Schiffstaue) hergestelltes holzfreies und meist naturfarbenes Material mit hoher Lichtechtheit und sehr guter mechanischer Festigkeit. Wird meistens zu Packpapieren verarbeitet
  • Multiplexpappe / Multiplexkarton: Karton aus mindestens zwei in der Stoffzusammensetzung, der flächenbezogenen Masse oder der Farbe unterschiedlichen Lagen
  • Pappmaché: Pappmaché bzw. Pappmaschee (auch Pulpe oder Papiermaché, aus dem Italienischen auch Cartapesta) ist ein Gemisch aus Papier und einem Bindemittel, meist Kleister, aus dem sich leichte, stabile, relativ große und verhältnismäßig billige Plastiken, Skulpturen oder Masken gestalten lassen. Teilweise werden weitere Zuschlagstoffe, wie Kreide oder Ton, zugesetzt. Als Papiermaché wird mitunter auch ein schichtenweiser Aufbau von verkleisterten Papierstreifen verstanden
  • Postkartenkarton: Maschinenglatte, satinierte oder gestrichene Kartonsorten mit 150 bis 190 g/m² für Hand- und Maschinenbeschriftung
  • Triplexpappe / Triplexkarton: Aus drei unterschiedlichen Lagen zusammengepresster (gegautschter) Karton. Meist einseitig glatt. Er wird z. B. bei der Kartonagenherstellung verwendet
  • Wellpappe: Gewellter, ein- oder zweiseitig mit glattem Papier beklebter Karton.

siehe auch

  • Molton, wird oft fälschlich als Papier eingestuft bzw. damit verwechselt
  • Esspapier ebenso, wird zur Herstellung von Oblaten verwandt
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Papiersorten, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge