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Mohn

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel beschreibt die Pflanze Mohn. Für den Nachnamen Mohn, siehe Mohn (Familienname).
Mohn
Bild:Klatschmohn.jpg
Klatschmohn, rechts Blüte, am linken Bildrand Fruchtkapsel
Systematik
Abteilung: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
Unterklasse: Hahnenfußähnliche (Ranunculidae)
Ordnung: Mohnartige (Papaverales)
Familie: Mohngewächse (Papaveraceae)
Gattung: Mohn (Papaver)
Wissenschaftlicher Name
Papaver
L.
Bild:Mohnblüte1.jpg
Schlafmohnblüte und -knospen

Bild:Papaver-rhoeas-170504-800-1.jpg
Klatschmohn-Blüte unmittelbar nach ihrer Entfaltung

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Mohnfeld im Waldviertel (Niederösterreich)

Mohn (Papaver) ist eine Gattung aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) mit weltweit zwischen 50 und 120 Arten.

Eine wichtige Kulturpflanze ist der Schlafmohn (Papaver somniferum). Die leuchtend roten Blüten des in Deutschland wilden Klatschmohns (Papaver rhoeas) blühen ab Ende Mai und kennzeichnen den Beginn des Frühsommers (siehe Phänologie).

Inhaltsverzeichnis

Biologie

Mohn wächst bevorzugt auf sandigen bis lehmhaltigen Böden und gehört zu den Pionierpflanzen an Ackerrändern, auf Ödland und Böschungen. Die Blütenfarbe variiert je nach Art von weiß (= der echte Opiummohn, P. somniferum var. medicinalis), hellviolettblau bis leuchtend orangerot.

Nach der Blüte bilden sich harte, offene oder geschlossene Samenkapseln mit vielen Samenkörnern. Es handelt sich um sogenannte Porenkapseln, einer auf nur wenige Pflanzengattungen verbreitete Form der Kapselfrüchte. Diese dienen einer semachoren Verbreitung: Neigt sich der Stängel – manche Arten unterstützen das, indem der Stängel mit einem Knick abtrocknet - durch Wind oder Berührung, fallen die Samen aus den Poren wie aus einem Salzstreuer.

Die Pflanzen führen einen weißen Milchsaft, der giftige Alkaloide enthält.

Arten (Auswahl)


nicht zu dieser Gattung gehören:

Besonderheit in Deutschland[1]

Da in Schlafmohnsamen eine geringe Mengen von Opiaten enthalten ist, wurde der Verzehr von mohnsamenhaltigen Nahrungsmitteln in deutschen Gefängnissen untersagt, da dieser bei Urinproben auf Opiate zu positiven Resultaten führen kann und nicht unterschieden werden kann, ob die Alkaloide durch Rauschgiftkonsum oder den Verzehr der genannten Nahrungsmittel aufgenommen wurde.

In Deutschland ist nur eine Sorte mit einem sehr niedrigen Morphingehalt zum genehmigungspflichtigen Anbau zugelassen. Es wird heute aber auch verstärkt Mohn aus anderen Ländern im Handel angeboten, dessen Morphingehalt aufgrund z. B. unsauberer Erntemethoden stark erhöht sein kann. Aus diesem Grund sollte auf Verwendung von Mohn in Babynahrung verzichtet werden. (s. a. Links)

Quellen

  1. 123recht: [1]. 28. August 2003.

Weblinks

wikt:
Wiktionary
Wiktionary: Mohn – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Mohn – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Wikipedia
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