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Papain
Aus Kefk.
| Papain | |
|---|---|
| Synonyme |
Papayotin; Summetrin; Velardon; Papaya-Peptidase I |
| EC-Nummer | 3.4.22.2 |
| CAS-Nummer | 9001-73-4 |
| Kategorie | Cystein-Endopeptidase (Hydrolase) |
| Reaktionsart | Hydrolyse |
| Substrate | Peptide |
| Produkte | Peptide |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Papain, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Papain ist ein Enzym, das natürlich in relativ hoher Konzentration in der noch grünlichen Schale und den Kernen der Obstfrucht Papaya vorkommt und daraus gewonnen wird.
Das Enzym hat eine eiweißspaltende Wirkung und gehört zur Gruppe der Cysteinproteasen. Es wird in der Küche als Zartmacher für Fleisch verwendet. Beim Bierbrauen wird Papain zum Verhindern der Eintrübung des Bieres verwendet.
Als Therapeutikum in der Alternativmedizin werden diesem Stoff Heilwirkungen bei der Ausheilung eines Leidens (so genanntes „offenes Bein“) im Anfangsstadium zugeschrieben. Papain soll weiterhin auch Fibrin an den Gefäßinnenwänden geringfügig abbauen, so dass die Häufigkeit von Thrombosen verringert sein würde. Angeblich soll es auch eine aufhellende Wirkung bei Zähnen haben.
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