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Palpation
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Als Palpation (von lateinisch palpare = streicheln) wird in der Medizin das Abtasten der Körperoberfläche oder in Körperöffnungen zur Beurteilung der darunter liegenden Organe oder Körperstrukturen bezeichnet.
Die Palpation zählt wie die Inspektion, die Auskultation und die Perkussion zur körperlichen Untersuchung in der Medizin.
Das Abtasten kann mit einem oder mehreren Fingern geschehen. Eine Palpation mit beiden Händen wird als bimanuelle Palpation bezeichnet. Sie wird meist eingesetzt, um ein Organ -wie zum Beispiel die Milz- mit der einen Hand der untersuchenden Hand näher zu bringen.
Beurteilt werden dabei Konsistenz, Elastizität, Beweglichkeit, Schmerzempfindlichkeit sowie die Größe der zu untersuchenden Organe oder Körperstrukturen.
Palpiert werden unter Anderem:
- Lymphknoten in verschiedenen Regionen des Körpers zum Erkennen von Entzündungen oder Tumoren
- die weibliche Brust - vornehmlich in der Woche nach der Regelblutung;
- die Leber - v. a. zur Beurteilung deren Größe und Konsistenz (Leberzirrhose?)
- der Uterus (Gebärmutter) - besonders seine Größenzunahme während der Schwangerschaft
- der Bauch oder Unterbauch zur Beurteilung krankhafter Prozesse im Bauchraum
- die Prostata
- Hoden - Hodentastuntersuchung
- Muskeln
- Sehnen
- Gelenke
- der Puls an verschiedenen Arterien
- das Nierenlager
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