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Palliativstation

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Palliativstationen sind stationäre Einrichtungen der Palliativmedizin. Sie sind entstanden aus der Hospizbewegung und sind vom selben Geist getragen. Ihr Ziel ist es, Menschen mit einer fortgeschrittenen unheilbaren Krankheit (wie beispielsweise Krebs, AIDS oder ALS) eine Linderung der Symptome zu gewähren, so dass sie den Rest ihrer Lebenszeit mit einer möglichst guten Lebensqualität verbringen können, und - sollte das nicht mehr möglich sein - einen angemessenen Raum zum Sterben zur Verfügung zu stellen.

Als Krankenhausstationen stehen den Patienten und Patientinnen einer Palliativstation einerseits alle Möglichkeiten eines Krankenhauses zur Verfügung, andererseits ist ihre räumliche Gestaltung meist wohnlicher und die Gesamtatmosphäre ruhiger als auf einer üblichen Krankenhausstation. Zudem gilt der Grundsatz, diagnostische oder therapeutische Maßnahmen nur dann anzuwenden, wenn sie einerseits dem Willen des Betroffenen entsprechen und andererseits mit hoher Wahrscheinlichkeit eine positive Auswirkung auf seine Lebensqualität haben.

Palliativstationen sind in Deutschland als Akut-Stationen an Krankenhäusern realisiert und unterliegen dem dortigen Finanzierungssystem, so dass ihre Patienten/-innen den krankenhausüblichen Eigenbeitrag aufbringen müssen.

In Südtirol gibt es seit November 2003 ein Palliativzentrum in Martinsbrunn, Meran.

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