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PONS-Wörterbücher
Aus Kefk.
PONS ist eine deutsche Wörterbuchmarke von Klett. Der PONS-Verlag ist in Stuttgart ansässig, hat sich auf zweisprachige Lexikographie spezialisiert und im Laufe der Jahre ein Wörterbuchprogramm mit über 200 Titeln entwickelt. Sein Marktanteil im deutschen Buchhandel beträgt etwa 35–40 %. PONS konkurriert vorwiegend mit dem Marktführer Langenscheidt, die übrigen 10 % teilen sich andere Anbieter.
Geschichte
Die ersten PONS-Wörterbücher erschienen 1978. Der markante gepunktete Schriftzug wurde von dem Heidelberger Grafiker Erwin Poell entworfen. 2005 hat die Ludwigsburger Designerin Sabine Redlin das Logo dem Zeitgeist leicht angepasst. Die in den Büchern verwendeten Lettern hat der Stuttgarter Typographie-Professor Kurt Weidemann entwickelt.
Die ersten PONS-Wörterbücher setzten die Tradition der vor allem im Schulumfeld verbreiteten Wörterbücher Schöffler-Weis (englisch-deutsch) und Weis-Mattutat (französisch-deutsch) fort. Das Großwörterbuch Englisch von Collins wurde 1982 von PONS ins Programm genommen.
PONS-Software
Zu seinem 20. Geburtstag begann PONS auch das Internet zu nutzen. 2001 stellte PONS sein erstes Onlinewörterbuch ins Netz – zweisprachig und in fünf Sprachen: Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch und Polnisch – mit über 120.000 Stichwörtern und Wendungen je Sprache. Die Software PONS LexifacePro ermöglicht ab Frühjahr 2005 das Nachschlagen ohne Blättern. Es ist eine Plattform, deren Oberfläche gleichzeitiges Nachschlagen in mehreren Lexika ermöglicht. Sie funktioniert verlagsübergreifend, d. h. es können außer PONS-Wörterbüchern auch technische Fachlexika von Brandstetter, juristische Nachschlagewerke von C. H. Beck oder Fachwörterbücher vom Springer-Wissenschafts-Verlag auf einen Schlag zu Rate gezogen werden. PONS LexifacePro bekam die Auszeichnung „Comenius-Siegel“ der Gesellschaft für Pädagogik und Information ('GPI').
Weblinks
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