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PFITA
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PFITA bezeichnet ein 5-Schichten-Modell zur ganzheitlichen Beschreibung, Analyse und Gestaltung von Geschäftsprozessen inkl. der dazugehörigen Informationen, Anwendungen und Infrastruktur.
PFITA stellt dabei ein Rahmenwerk zur Verfügung, welches Rahmenbedingungen und alle notwendigen Informationen betrachtet, Dokumentationsformen vorschlägt und unterschiedliche Analysemethoden anwendet, um ganzheitliche, nachhaltige und unternehmerisch effiziente und effektive Geschäftsprozesse zu gestalten.
Wesentliches Element ist die Realisierbarkeit des nach PFITA erarbeiteten Konzeptes. Diese wird in Form eines groben Implementierungsplans, bewerteten Risiken und Potenzialen, Implementierungs- und laufenden Kosten und strategischen Kriterien sichergestellt.
Ziele
Die Anwendung von PFITA z. B. im Rahmen eines Beratungsprozesses hat das Ziel, wesentliche Veränderungen in einen oder mehrere aktuelle Geschäftsprozesse zu konzipieren und zu bewerten.
Nebenziele von folgende:
- Stärkung interner IT-Organisationen in Unternehmen und Konzernen hin zum Mitgestalter der Kerngeschäftsprozesse und unterstützender Prozesse
- Etablierung der Prozessorientierung im Unternehmen
- Implementierung strategischer Vorgaben und Architekturen (z. B. Prozessarchitektur, IT-Architektur)
Philosophie
Die Philosophie des 5-Sichten-Modells besteht darin, ein geschäftliches bzw. unternehmerisches Problem ganzheitlich zu betrachten.
Diese Ganzheitlichkeit stellt sicher, dass einerseits wesentliche technische Verbesserungen zu Prozessverbesserungen führen und Änderungen in Geschäftsprozessen zugleich zu strukturierten Veränderungen in unterstützenden Services (z. B. IT-Anwendungen) führt.
Geschichte
PFITA basiert auf unterschiedlichen Ansätzen und Methoden der Prozessorientierung, -optimierung und -modellierung.
Erstmals wurde PFITA 2001 von der Audi AG in Auftrag gegeben. 2005 begann die Einführung auf den gesamten Volkswagen-Konzern.
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