Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Pärnu
Aus Kefk.
| Wappen | Karte |
|---|---|
| Bild:Et-Parnu coa.svg | Bild:Parnu-pos.jpg |
| Basisdaten | |
| Kreis: | Pärnu |
| Fläche: | 32,2 km² |
| Einwohner: | 43.528 (2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 1352 Einwohner je km² |
| Höhe: | 10 m ü. NN |
| Postleitzahlen: | ????? - ????? |
| Vorwahl: | ??? |
| Geografische Lage: | 58° 23' n. Br. 24° 30' ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | ? |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Uus 4 80098 Pärnu |
| Offizielle Website: | www.parnu.ee |
| E-Mail-Adresse: | kantselei@lv.parnu.ee |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Mart Viisitamm (Zentrumspartei) |
Pärnu (deutsch Pernau) ist eine Hafenstadt in Estland mit etwa 45.000 Einwohnern (2004).
Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines
Pärnu ist das wichtigste Seebad an der estnischen Küste. An der Mündung des gleichnamigen Flusses gelegen, direkt an der Verbindung zwischen Riga und Tallinn, hat die Stadt einen wunderschönen, etwa drei Kilometer langen Sandstrand am nördlichen Ausläufer des Rigaischen Meerbusen. Die Lage, das Klima und der Strand machten Pärnu spätestens seit Eröffnung der ersten Badeanstalt im Jahr 1838 zu einem beliebten Kur- und Badeort, auch heute ist Pärnu „die“ estnische Sommerfrische. Tatsächlich übergibt der Bürgermeister von Tallin im Frühsommer symbolisch die Hauptstadtrechte an den Bürgermeister von Pärnu. Die meisten Touristen sind Esten, Finnen und - wie auch schon vor dem zweiten Weltkrieg - Schweden, aber auch viele Deutsche haben Pärnu schon als Urlaubs- oder Ausflugsziel entdeckt.
Sehenswert sind in der Altstadt die Elisabethkirche, die Katharinenkirche, der Rote Turm, die Villa Ammende und das Tallinner (Revaler) Tor.
Die Stadt besitzt einen großen Yachthafen.
Im neuen Konzerthaus der Stadt mit sehr guter Akustik findet jeden Sommer das internationale David-Oistrach-Festival statt.
Geschichte
Die Stadt wurde 1251 vom Deutschen Orden gegründet, die Ordensburg um 1265 erstmals erwähnt. Pernau wurde Mitglied der Hanse (als eisfreier Hafen sehr wichtig in Livland). Seit dem Livländischen Krieg in schwedischem Besitz, kam nach dem Großen Nordischen Krieg im Frieden von Nystad zum Zarenreich. Die Universität Dorpat hatte hier 1699-1710 zeitweise ihren Sitz und unterhält hier heute ein Kolleg (ca. 1.000 Studenten im Studienjahr 2004/2005).
Estonia-Gedenkstätte
Die Gedenkstätte für die beim Untergang des Fährschiffes Estonia Gestorbenen mit einer zwölf Meter hohen Skulptur wurde im Jahr 1997 von Mati Karmin und Tiit Trummal errichtet. Ein langes mit Granit eingefasstes Kiesbeet führt zu einer erhöhten quadratischen Plattform; darauf steht ein schwarzer Gedenkstein, über den sich ein filigraner schwarzer "Baldachin" erhebt, der aus zwei ineinander verschränkten "Toren" aus Stahl gebildet wird. In dem Baldachin schwebt ein schrägliegendes versilbertes Stahlkreuz.
Söhne und Töchter der Stadt
- Carl Gustav Jochmann, deutscher Publizist
- Ivar Grünthal, estnischer Dichter
- Rein Helme, estnischer Historiker
- Georg Wilhelm Richmann, deutscher Physiker
- Elisabeth Kaerrick, Dostojewski-Übersetzerin ins Deutsche
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Pärnu – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- Estonia-Gedenkstätte in Pärnu
- Stadtinformation (englisch)
- Satellitenphoto vom Mai 2004
- Bilder aus Pärnu estlandia.de
Städte:
Kilingi-Nõmme |
Pärnu |
Sindi
Gemeinden:
Are |
Audru |
Halinga |
Häädemeeste |
Kaisma |
Kihnu |
Koonga |
Lavassaare |
Paikuse |
Saarde |
Sauga |
Surju |
Tahkuranna |
Tali |
Tootsi |
Tori |
Tõstamaa |
Varbla |
Vändra (Gemeinde) |
Vändra (Landgemeinde)
Koordinaten: 58° 23' 5" N, 24° 31' 7" O
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort P%C3%A4rnu, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
