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Oxalessigsäure

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Strukturformel
Oxalacetat
Allgemeines
Name Oxalessigsäure
Andere Namen Oxobutandisäure, Oxobernsteinsäure
Summenformel C4H4O5 · H2O
CAS-Nummer 328-42-7
E-Nummer  ?
Kurzbeschreibung  ?
Eigenschaften
Molmasse 132,08 g/mol (wasserfrei)
Aggregatzustand fest
Dichte ? g/cm³
Schmelzpunkt 152 °C (Zersetzung)
Siedepunkt -
Dampfdruck ? hPa (20 °C)
Löslichkeit  ? g/l in Wasser (bei 20 °C), ? g/l in Ethanol (bei 25°C), ? in Chloroform
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: ?
S: ?
MAK nicht festgelegt wegen unzureichender Bewertungsgrundlage
LD50 (Ratte) ? mg/kg (oral)
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Oxalessigsäure, als Salz auch Oxalacetat (OA) genannt, ist als Metabolit des Citratzyklus ein wichtiger Knotenpunkt im Stoffwechsel. Oxalessigsäure ist als Dicarbonsäure sowohl α- als auch β-Ketosäure und zeigt die Reaktionen beider Substanzklassen:

  • Oxalacetat kann Reduktionsäquivalente aufnehmen und (nach Übergang in Malat, Mal) über die Mitochondrien(-innen-)membran transportieren. Beide Transportrichtungen sind möglich:
    • die Reaktionsfolge OA -> Mal || Mal -> OA führt Reduktionsäquivalente aus dem Cytosol der Atmungskette zu und dient dem ATP-Gewinn;
    • das rückwärtige Durchlaufen derselben Reaktionsfolge transportiert (z.B. bei Citrat-Überschuss)Reduktionsäquivalente in das Cytosol. Diese können dort in Form von NADPH,H+ zur Synthese der Fette eingesetzt werden. Für diesen Vorgang steht gleichzeitig das Substrat Acetyl-CoA (aus Citrat) zur Verfügung.

Die Verwendung von Oxalacetat (OA) hängt vom Energiestatus der Zelle ab

Bild:Energystate.png

Je nach Energieladung der Zelle wird Oxalacetat dem Citratzyklus entzogen und zu Biosynthesen benutzt (Schlüsselenzyme Pyruvat-Carboxykinase/PCK, und Malatenzym/ ME) oder zugeführt ("anaplerotische" Reaktion).

Siehe auch: Pyruvat, Ketosäuren

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