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Otto Tausig

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Otto Tausig (* 13. Februar 1922 in Wien, Österreich) ist ein österreichischer Schauspieler und Regisseur.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Tausig emigrierte im Januar 1938 nach dem Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich aufgrund seiner jüdischen Herkunft[1] nach England, wo er als Land- und Fabrikarbeiter arbeitete. Nach Ende des zweiten Weltkrieges kehrte er 1946 in seine Heimat zurück und begann ein Studium am Max-Reinhardt-Seminar. Bereits zwei Jahre später, 1948, begann Tausig als Schauspieler, Regisseur und Chefdramaturg am Neuen Theater in der Scala Wien zu arbeiten.

Nachdem die Scala 1956 geschlossen wurde, arbeitet Tausig am Deutsche Theater und der Volksbühne in Ostberlin. Hier arbeitete er als Drehbuchautor und Regisseur an satirischen Kurzspielfilmen der DEFA, den sogenannten „Stacheltier“-Produktionen mit. 1960 wechselte Tausig dann an das Schauspielhaus Zürich, bevor er als freischaffender Schauspieler und Regisseur in ganz Deutschland aktiv war. 1970 wurde Tausig Ensemblemitglied und Regisseur am Wiener Burgtheater, wo er bis 1983 tätig war.

Nach diesem Engagement begann Tausig wieder als freischaffender Künstler zu arbeiten, dieses im gesamten deutschsprachigen Raum. Neben seiner Theater-Karriere war Tausig auch als Schauspieler (Auf Wiedersehen Amerika, Regie: Jan Schütte, Deutschland/Polen, 1993) und Regisseur für Film- und Fernsehproduktionen und als Professor am Max-Reinhardt-Seminar tätig.

Otto Tausig beendete seine Bühnenkarriere 1999 mit der Rolle des Schnoferl in Nestroys Das Mädl aus der Vorstadt am Wiener Volkstheater.

Er lebt heute in seiner Heimatstadt Wien.

Seine Mutter Franziska Tausig veröffentlichte 1987 ihre Erinnerungen Shanghai Passage. Flucht und Exil einer Wienerin.

Literatur

Quellen

  1. http://zeitung.gedenkdienst.at/index.php?id=410

Weblinks

Wikipedia
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