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Otto Rösch

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Otto Rösch (* 24. März 1917 in Wien; † 3. November 1995 in Wien) war österreichischer Politiker der SPÖ.

Otto Rösch studierte an den Universitäten Wien und Graz Rechtswissenschaften und Philosophie und war dann als Angestellter tätig. 1938 trat er der NSDAP bei (Mitglieds-Nr. 8.595.796). Ebenso war er Mitglied im NS-Soldatenring und der SA.

Seine politische Karriere begann er in den sozialistischen Jugendorganisationen. Er war dann von 1951 bis 1953 Mitglied des österreichischen Bundesrats, von 1953 bis 1959 Abgeordneter zum Steiermärkischen Landtag, von 1959 bis 1966 Staatssekretär im Bundesministerium für Landesverteidigung, von 1966 bis 1970 Mitglied der Niederösterreichischen Landesregierung und von 1971 bis 1983 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat. Mit Beginn der Ära Bruno Kreisky kam Rösch erneut in die österreichische Bundesregierung. Rösch war eines von vier ehemaligen NSDAP-Mitgliedern in Kreiskys erstem Kabinett. Er war von 1970 bis 1977 Innenminister und von 1977 bis 1983 Bundesminister für Landesverteidigung. Zum Abschluss seiner politischen Karriere diente er von 1983 bis 1991 als Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs.

Aufgefallen ist Rösch etwa dadurch, dass er als Minister und Repräsentant der Republik den Terroristen Carlos nach dem Überfall in der Wiener Innenstadt - es war im Dezember 1975 - auf dem Flughafen Schwechat mit Handschlag verabschiedet hatte.

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