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Otto Christoph von Sparr

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Bild:Sparr wappen.jpg
Wappen von Otto Christoph von Sparr

Otto Christoph von Sparr (* 13. November 1599 in Prenden bei Bernau; † 9. Mai 1668 ebenda) stammte aus einer alten Barnimer Adelsfamilie und war der erste kurbrandenburgische und preußische Feldmarschall.

Während des Dreißigjährigen Krieges belagerte er im Rahmen eines mehr und mehr selbständigen Kommandos im Raum Westfalen 1641 Essen, kämpfte zudem vor Stargard und wurde bei Warendorf gefangengenommen. Ab 1656 war er auf polnischem Gebiet im Einsatz, dort eroberte er 1659 Demmin. Am 26. Juni 1657 erhielt er den Titel eines Feldmarschalls, 1664 wurde er zudem Reichsgraf.

In der Berliner Marienkirche schuf Artus Quellinus 1663 ein Grabmal für Sparr. Er erhielt in Berlin eine Gedenktafel, diese wurde allerdings 1875 demontiert und eingelagert. 1892 wurde die Sparrstraße, 1897 der Sparrplatz in Wedding nach ihm benannt.

Literatur

  • Frank Göse: Otto Christoph Freiherr von Sparr 1605-1668, ISBN 3-93-687276-7
  • G. von Marées: Der erste General-Feldmarschall im Brandenburgisch-Preussischen Dienst: Otto Christoph Freiherr v. Sparr (1599-1668), in Mars - Jahrgang 3/4 (1997/98), ISBN 3-7648-2507-3
  • Jürgen Hahn-Butry (Hrsg.): Preußisch-deutsche Feldmarschälle und Großadmirale. Safari, Berlin 1937.
  • Ernst-Ludwig Richter: Die Feldflasche des Otto Christoph von Sparr - Reminiszenzen brandenburg-preußischer Geschichte. in: WELTKUNST/Heft 11, 1994, S.1480-82

Weblinks

Wikipedia
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