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Otto Boelitz

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Otto Boelitz (* 18. April 1876 in Wesel; † 29. Dezember 1951 in Düsseldorf) war ein deutscher Pädagoge und Politiker (DVP, später CDU).

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Nach dem Abitur studierte Boelitz Theologie und Philosophie in Berlin, Halle (Saale) und Bonn, promovierte zum Dr. phil. und trat anschließend in den höheren Schuldienst ein. Er war seit 1904 Lehrer an einer Oberrealschule in Bochum, unterrichtete seit 1905 am deutschen Realgymnasium in Brüssel und wurde 1909 Direktor der deutschen militärberechtigten Realschule in Barcelona. Von 1915 bis 1921 war er Rektor des Archigymnasiums Soest.

Boelitz wurde 1925 zum Direktor des Ibero-Amerikanischen Instituts (IAI) in Berlin ernannt, musste seinen Posten aber nach der nationalsozialistischen Machtübernahme niederlegen. 1945 war er Mitbegründer der Tageszeitung Westfalenpost.

Partei

Boelitz war während der Zeit der Weimarer Republik Mitglied der DVP. Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte er sich an der Gründung der CDU in Westfalen.

Abgeordneter

Boelitz war von 1919 bis 1921 Mitglied der verfassunggebenden preußischen Landesversammlung, gehörte anschließend bis 1932 dem preußischen Landtag an und war dort kulturpolitischer Sprecher der DVP-Fraktion.

Öffentliche Ämter

Boelitz amtierte vom 7. November 1921 bis zum 6. Januar 1925 als preußischer Staatsminister für Wissenschaft in der von Ministerpräsident Otto Braun geführten Landesregierung.

Werke

  • Der Aufbau des preußischen Bildungswesens nach der Staatsumwälzung, 1924
  • Das Grenz- und Auslandsdeutschtum: Seine Geschichte und seine Bedeutung, 1926
Wikipedia
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