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Ostwald-Reifung

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Als Ostwald-Reifung wird in der Kolloidchemie das Wachstum größerer Teilchen zu Lasten kleinerer sich in einer Dispersion befindlicher Teilchen bezeichnet. Letztere werden im Laufe dieses Prozesses schließlich ganz aufgezehrt.

Die Ursache für dieses vom Physikochemiker Wilhelm Ostwald 1897 beschriebene Phänomen liegt in der Tendenz des Systems, ein Minimum der Oberflächenenergie zu erreichen. Dies ist von Bedeutung für die praktische Anwendung in der Produktion von Emulsionen oder Salben sowie bei der Bewertung der Stabilität von Schäumen.

Ein gleichartiger Effekt tritt auch beim Kornwachstum besonders bei der Kornvergröberung, nachdem das Kornwachstum abgeschlossen ist, in polykristallinen Festkörpern auf.

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