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Orjol
Aus Kefk.
| Wappen | Karte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Russland |
| Föderationskreis: | Zentralrussland |
| Föderationssubjekt: | Oblast Orjol |
| Gemeindeart: | |
| Fläche: | ??? km² |
| Einwohner: | 331.328 (2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 35,8 (2002) |
| Höhe: | ??? Meter ü. NN |
| Postleitzahlen: | |
| Telefonvorwahl: | +7 (48 62) |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 52° 58' N, 36° 4' O52° 58' N, 36° 4' O |
| Kfz-Kennzeichen: | 57
|
| Stadtgliederung: | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | |
| Offizielle Website: | |
| E-Mail-Adresse: | |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | |
| Liste der Städte in Russland | |
Orjol (russisch Орёл [a'rʲɔɬ], deutsch manchmal auch Orel) ist eine russische Stadt in der Oblast Orjol in Zentralrussland. Orjol liegt an der Oka, rund 350 km südwestlich von Moskau. Heute ist Orjol Verwaltungszentrum der gleichnamigen Oblast und hat 331.328 Einwohner (Stand: (2004).
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die Stadt wurde 1556 als Festung an der damaligen Südgrenze des Moskauer Reiches gegründet. 1611 wurde sie von den Polen verwüstet und wiederaufgebaut. Mit dem Wachsen des russischen Reiches verlor die Festung ihre Bedeutung, und die Stadt, die inmitten des fruchtbaren Schwarzerdegebietes liegt, wandelte sich zu einem Zentrum des Getreideanbaus. Im 19. Jahrhundert wurden Eisenbahnen und Straßen errichtet, und Orjol versorgte Moskau mit Weizen und Mehl.
Wirtschaft
Die Industrialisierung setzte erst in der kommunistischen Epoche ein. 1942 und 1943 war Orjol ein Kriegsschauplatz im Zweiten Weltkrieg. In den Jahren danach wurden weitere Industriebetriebe wie ein Stahlwerk und feinmechanische Industrien gegründet.
Weiterführende Bildungseinrichtungen
- Fakultät des Allrussischen Ferninstituts für Finanzen und Ökonomie
- Handelsinstitut Orjol
- Juristisches Institut Orjol des Innenministeriums Russlands
- Militärinstitut für Regierungsfernmeldewesen
- Regionalakademie für Staatsdienst Orjol
- Staatliche Landwirtschaftliche Akademie Orjol
- Staatliche Technische Universität Orjol
- Staatliche Universität Orjol
- Staatliches Institut für Kunst und Kultur Orjol
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Michail Michailowitsch Bachtin, Philosoph, Literaturwissenschaftler und Kunsttheoretiker
- Denis Nikolajewitsch Boizow, Boxer
- Sergei Wjatscheslawowitsch Kirjakow, ehemaliger russischer Fußballspieler
- Denis Nikolajewitsch Menschow, Radrennfahrer
- Iwan Sergejewitsch Turgenew, Schriftsteller und Schachspieler
- Antoine Pevsner, Maler und Bildhauer
- Nikolai Nikolajewitsch Bordjuscha, Politiker und Diplomat
- Nadeschda Andrejewna Udalzowa, russische Malerin
- Iwan Alexandrowitsch Fomin, Architekt.
Städtepartnerschaften
- Bild:Flag of Finland.svg Nokia in Finnland (seit 1967)
- Bild:Flag of Bulgaria.svg Rasgrad in Bulgarien (seit 1968)
- Bild:Flag of Germany.svg Offenbach am Main in Deutschland (seit 1988)
Weblinks
Orjol
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| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Orjol, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
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