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Orange (Farbe)
Aus Kefk.
Orange
Die Farbe Orange (frz. [oˈʀɑ̃ːʒ], in Deutschland auch [oˈraŋʃ]) liegt im sichtbaren Spektrum zwischen Rot und Gelb bei einer Wellenlänge von etwa 620–585 Nanometern. Die Farbe wurde nach der Frucht Orange benannt.
Im RGB-Farbraum hat Orange folgende Werte
- Rot 255
- Grün 165
- Blau 0
In der ebenfalls gebräuchlichen Hexadezimaldarstellung für Farbwerte entspricht dies FFA500.
Inhaltsverzeichnis |
Die Bedeutung der Farbe Orange
Orange gilt in der Psychologie als stimmungsaufhellend, stimulierend und wird mit Lust und Geschlechtsverkehr verbunden. Weiterhin steht diese Farbe für Kontaktfreudigkeit und Bereitschaft, Neues zu entdecken.
Orange ist in Nordirland ein Zeichen für den Protestantismus, vertreten durch den Oranier-Orden. In den 1970er-Jahren war es eine Modefarbe.
In den Niederlanden ist die Farbe das Symbol des Königshauses Oranien und die Trikotfarbe der Fußball-Nationalmannschaft („Oranjehemden“).
Bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine 2004 kam es wegen dabei aufgetretener Fälschungen zur sogenannten „Orangen Revolution“, die schließlich am 26. Dezember 2004 zu einer Wahlwiederholung und zum Sieg des vormals unterlegenen Kandidaten Wiktor Juschtschenko führte.
Besonderheiten in der deutschen Sprache
Das Adjektiv „orange“ wird im Deutschen wie folgt gebeugt: ein orange Hut, eine orange Mütze, ein orange Hemd. Möglich ist auch die Verwendung des Adjektivs „orangefarben“ (oder „orangenfarben“). In der gesprochenen Sprache sind die Formen orangen, orangener, orangene, orangenes verbreitet, dies gilt jedoch als standardsprachlich nicht korrekt.
Literatur
- Sabine Weißler (Hrsg.): Mein Orange. Mehr als eine Generationenfarbe. Jonas, Marburg 2006, ISBN 3-89445-373-7
Weblinks
| Wiktionary: orange – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Orange – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
Die in Wikipedia-Artikeln verwendeten Farben werden auf jedem Monitor anders dargestellt und sind nicht farbverbindlich. Eine Möglichkeit, die Darstellung mit rein visuellen Mitteln näherungsweise zu kalibrieren, bietet das nebenstehende Testbild: Tritt auf einer oder mehreren der drei grauen Flächen ein Buchstabe (R für Rot, G für Grün oder B für Blau) stark hervor, sollte die Gammakorrektur des korrespondierenden Monitor-Farbkanals korrigiert werden. Das Bild ist auf einen Gammawert von 2,2 eingestellt – der gebräuchliche Wert für PCs. Macintosh-Rechner hingegen verwenden standardmäßig einen Gamma von 1,8.
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