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Oktave (Hochfrequenztechnik)

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In der Hochfrequenztechnik wird der aus der Musik bekannte Begriff Oktave als Angabe eines Frequenzbereiches genutzt, dessen obere und untere Grenzfrequenz das Verhältnis 2 zu 1 aufweisen (siehe Oktave (Musik)).

In der Musik ist z. B. der „Kammerton a“ (a1) auf die Frequenz von genau 440 Hz festgelegt. Das nächsthöhere a, das „zweigestrichene a“ (a2), hat die Frequenz 880 Hz. Der Frequenzabstand von a1 bis a2 ist eine Oktave.

Die Maßeinheit Oktave wird in der Hochfrequenztechnik verwendet, wenn eine Bandbreite abhängig von der Frequenz ist und die genauen Grenzfrequenzen entweder variabel oder ohne Bedeutung sind. Eine bestimmte Baugruppe, die eine Bandbreite von 1 Oktave umfasst, kann also beispielsweise in den Frequenzbereichen

  • 1 bis 2 GHz, oder
  • 2 bis 4 GHz, oder auch
  • 6,2 bis 12,4 GHz, oder
  • 8,9 bis 17,8 GHz eingesetzt werden.

Die Angabe von Frequenzbereichen in Oktaven ist besonders in der Antennentechnik weit verbreitet, speziell bei Hornstrahlern.

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